In den Socken meiner Mutter

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Vor zwei Wochen hatte ich Besuch von einer Bekannten und jetzt habe ich ihr eine Mail geschrieben – denn seit zwei Wochen habe ich Halsschmerzen und Husten…

Hallo S.,

meine Jacke und die Socken sind wohlbehalten wieder bei mir angekommen. Danke für Dein Kärtchen und den Riegel. Aber so, wie es keine zweite Chance für einen ersten Eindruck gibt, kam Deine Karte eine gute Woche zu spät. Als Du abgefahren bist, war kein noch so winziges „Dankeschön“ in meiner Wohnung oder im Briefkasten. Kein Blümchen, keine Schokolade, kein Briefchen, noch nicht mal eine Nachricht auf einem Block von mir. Ganz schön wenig, oder?

Und auch auf dem Kärtchen im Paket kein „Danke, dass ich bei Dir übernachten durfte.“ Du hast es als selbstverständlich erachtet, dass Du bei mir übernachten kannst und hälst es nicht für nötig, Dich dafür zu bedanken. Das empfinde ich als respektlos. Wir hätten Zeit auch gemeinsam teilen können, OHNE dass Du in meiner Wohnung schläfst, zudem ich keinen Urlaub hatte, sondern ganz normal gearbeitet habe. Bei mir trifft der Spruch „My home ist my castle“ durchaus zu und ich lasse wirklich nicht jeden in meine vier Wände.

Fünf Nächte hast Du bei mir verbracht und dazu hatte ich Dich nicht eingeladen, sondern Du hast mich eine Woche vorher gefragt, ob Du bei mir übernachten kannst, während Du bei W. div. Coachingtermine hast. Ich habe Dir zugesagt und mich sogar auf Dich gefreut!

Ich habe Dich also mitten in der Nacht am ZOB aufgesammelt und um die Zeit war nix mehr mit zusammen essen gehen. Also sind wir in meine Wohnung und ich habe Dir die Schlüssel dazu gegeben. Wir haben noch eine Weile zusammengesessen und gequatscht. Und auch da ist mir schon wieder und mal wieder aufgefallen, dass Du nur von Dir erzählst. Du stehst im Mittelpunkt Deines Universums. Was bis zu einem gewissen Teil okay ist, aber so eine narzisstische Person wie Dich habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Mit Dir gibt es überhaupt keine Möglichkeit, dass sich ein GESPRÄCH entwickelt, denn es ist die Aneinanderreihung von (sprunghaften) Monologen Deinerseits. Wenn ich dann etwas erzählt habe, hast Du nur darauf gelauert, dass Du Dich wieder einklinken und mich mit Deinem „Wissen“ zutexten kannst. Das ist unglaublich anstrengend und unbefriedigend. Nein, Du willst mir Deine Diagnose nicht nennen, denn Du bist mehr als eine Diagnose. Meiner Ansicht nach hast eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Aber das weißt Du.

Am letzten Abend vor Deiner Abfahrt bist Du noch zu mir ans Bett gekommen und hast gemeint, Du hättest den Eindruck, das etwas zwischen uns steht. Das stimmt, denn ich habe während Deiner Anwesenheit immer wieder innerlich die Augen verdreht, wenn Du um Dich gekreist bist. Das ist meine Art und Weise mit Deiner Art umzugehen. Da habe ich Dir gesagt, dass Du nur von Dir erzählst. Du meintest, interessant, Du hättest den Eindruck, ich würde nur von mir erzählen. So kanns gehen, aber wenn ich die reine Sprechzeit gemessen hätte, hättest Du 3/4 davon beansprucht. Ach, was sag ich? 7/8 trifft es eher. Teilweise war es auch gar nicht möglich, in Deinen Gesprächsfluss einzugreifen und da habe ich eben zugehört. Und beobachtet. Und im Gegensatz zu Dir höre ich zu und bemerke, wenn Deine Blicke und Deine Gedanken abschweifen, während ich etwas erzählt habe, das mich betrifft und beschäftigt.

Noch ein Beispiel dafür, dass Du nicht zuhörst oder auf andere eingehen kannst?!? Ich hatte Dir mehrmals gesagt, wo ich arbeite und MO Abend wolltest Du mich von der Arbeit abholen. Tatsächlich hast Du aber den Eingang nicht gefunden, weil Du an einer anderen Ecke vom Hauptbahnhof gestanden und – mal wieder – nicht zugehört hast. Ich hätte erwartet (okay, meine Erwartung, aber ich hätte es an Deiner Stelle so gemacht), dass Du zu Ladenöffnungszeiten vorbeikommst und Dir anschaust, wo und wie ich arbeite. Aber das setzt natürlich ein grundsätzliches Interesse an meiner Person voraus, was ich Dir hiermit abspreche. Du hattest ja noch so viel zu tun…

Schön für Dich, wenn das Coaching bei W. Dir hilft! Das macht er auch wirklich gut. Ich möchte mit ihm aber nichts mehr zu tun haben, da er nicht für mich und meine Mutter da war als mein Vater gestorben ist. Obwohl er es angeboten und versprochen hat, weil er ja weiß, wie sich ein solcher Verlust anfühlt. Aber nicht zur Beerdigung zu erscheinen, zu der er schriftlich und persönlich eingeladen war, weil er einfach die Zeit verpeilt hat, ist für mich ein klares Zeichen, dass ich ihm nicht wichtig bin. Und meiner Mutter dann noch nicht einmal ein Beileidskärtchen zu schicken ist der Gipfel der Ignoranz. In manchen Situationen zeigt sich, wer Dein Freund ist. Oder eben nicht. Und ich tue mich wirklich schwer damit, Freunde aus meinem Leben gehen zu lassen, aber manchmal geht es einfach nicht weiter. Aus diesem Grund habe ich auch nicht zurückgegrüßt als Du mir seine Grüße ausgerichtet hast. Nach meinem letzten Stand denkt er immer noch darüber nach, was ich ihm in meinen WhatsApp-Texten geschrieben habe… Die Neujahrsgrüße lasse ich mal außen vor. Ich habe keine weitere Rückmeldung von ihm bekommen und damit ist die Sache für mich erledigt.

Ich schicke Dir diesen Brief jetzt, denn ich habe seit gut zwei Wochen Halsschmerzen und der Husten ist auch sehr hartnäckig. Besonders interessant fand ich in diesem Zusammenhang Deine SMS, als Du schon wieder auf der Rückfahrt warst und ich Dir geschrieben habe, dass ich Halsweh habe und immer wieder niesen muss: „Was mir noch gerade einfällt: du hast was im Hals, das dich stört; wenn schluckbeschwerden: dir fällt schwer etw. Bestimmtes zu schlucken. Triefnase: du hast die Nase voll. Ist das hilfreich für dich?“ Auf die Idee, dass es mit Dir zusammenhängen könnte, bist Du nicht gekommen, oder? Du hast ÜBERHAUPT kein Gespür für andere Menschen, auch wenn Du behauptest, dass Du hochsensibel bist. Das mag ja sein – aber Deine Welt dreht sich nur um Dich. Und statt es zu nutzen, dass Du siehst und spürst wie es anderen geht und auf sie einzugehen, drehst Du Dich weiter um Dich auf der Suche nach Deiner Essenz. Was immer das sein soll.

Ach so, auf die Erklärungstexte bezüglich Halsschmerzen und Husten warte ich immer noch. Auch wenn o.g. Erklärung durchaus zutreffend ist. Doch das ist tatsächlich auch für mich nichts Neues.

Abgesehen von all dem bist Du für mich keine Freundin, sondern lediglich eine Bekannte, die ich bisher vier- oder fünfmal getroffen habe! Trotzdem habe ich Dich fünf Nächte in meiner Wohnung auf meiner Couch in meinem Schlafsack übernachten lassen. Und Dir alles zur Verfügung gestellt: den Inhalt meines Kühlschranks, Tee, Wärmflasche etc. pp. Meinen Löwenzahnhonig! Und zu guter Letzt habe ich Dir noch meine Lieblingsfleecejacke geliehen und selbstgestrickte Socken meiner Mama, weil Dir so kalt war. Und sie Dir sogar mit auf Deine Rückfahrt gegeben.

Ich finde es gut, dass Du W. auch noch von den Muffins vorbeigebracht hast und dass Du Deinem Bruder die Sachen ersetzen wolltest, die Du in seiner Wohnung aufgegessen hast. Da hatte ich mir gedacht, dass Du Dir für mich auch etwas überlegst. Doch nein. Als ich am DO zurück in meine Wohnung gekommen bin und Du schon auf der Rückfahrt warst, war fast nichts mehr davon zu sehen, dass ich Besuch hatte. Okay, die Muffins und die Tarte standen noch herum und Du hättest noch mehr davon mitgenommen, wenn Du es hättest tragen können.

Sicher, Du hast dann aus dem Bus eine SMS geschrieben: „… Ich hab die Zeit gern mit dir geteilt und ich fand das intensive kochen toll – ich liebe es zu essen!… Hab nen schönen Tag heute und morgen & dann ein supergeiles, megaentspanntes und überirdisch krafterfüllendes Wochenende! Drück dich nochmal u bis bald, vielleicht nächstes Mal mehr We dabei, LG, S.“ Und auch hier, als Du Dich für das gemeinsame Kochen bedankst, stehst Du im Mittelpunkt, denn DU liebst es zu essen!

In Deinem Kärtchen im Paket hast Du vorgeschlagen, dass wir uns treffen, wenn Du zum „richtigen“ Urlaub machen in der Stadt bist und nicht zum Coaching, denn das könnte besser passen. Das kann ja sein, aber es wird kein nächste Mal geben. Ich bin nicht bereit, mich von Dir ein weiteres Mal benutzen und ausnutzen zu lassen! Du hast mich benutzt, indem Du mich als Übernachtungsmöglichkeit missbraucht hast. Du hast mich ausgenutzt, weil noch nicht mal ein Dankeschön und eine Anerkennung meiner Gastfreundschaft von Dir kam. Was hatte ich davon, dass ich Dich hier bei mir habe übernachten lassen?? Du hast Dir noch nicht einmal Gedanken darüber gemacht, wie Du mir eine Freude machen kannst oder mir etwas aus Berlin mitgebracht. Okay, Du hast mich vegan bekocht; aber das wolltest Du auch. Das war jetzt nicht nur für mich und wir hätten so oder so gekocht. Ich finde, ein „Dankeschön“ wäre mehr als angemessen gewesen! Du bist nicht meine Freundin wie mein Besuch eine Woche vorher. Da hast Du mich gefragt, was denn der Unterschied zwischen diesen beiden Besuchen war… Jetzt weiß ich es: meine Freundin aus Konstanz kam zu mir, um eben mich zu sehen und mit mir Zeit zu verbringen. Wir haben Ausflüge gemacht und Freunde von mir getroffen. Wir haben viel zusammen gelacht und dieses Mal nicht geweint; wir haben Anteil am Leben und der jeweiligen Situation der anderen genommen. Und ihr habe ich sehr gerne meine Wohnung und meinen Löwenzahnhonig, den Du Dir einfach so genommen hast, zur Verfügung gestellt. Denn genau das macht Freundschaft aus: Für den anderen da sein und mit ihm Freud und Leid teilen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn einer nur um sich kreist. Na gut, es funktioniert vielleicht schon, wenn der andere ein ausgeprägtes Helfersyndrom hat – was bei mir nicht der Fall ist. Dennoch können meine Freunde jederzeit und mit allem, was mir zur Verfügung steht, auf mich zählen. Immer! Und ich gebe Bekannten auch weiterhin einen Vertrauensvorschuß, auch wenn ich enttäuscht werde so wie bei Dir. Vielleicht verstehst Du ja besser Coachingsprache: Ich bin ent-täuscht, d.h. die Täuschung ist aufgefallen. Aber mit derselben Person passiert mir das nicht ein zweites Mal, denn das kann ich in meinem Leben nicht brauchen.

Ich wünsche Dir alles Gute
B.

Was Schönes gefunden…

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Heute habe ich ein E-Mail-Postfach aufgeräumt und dabei ein wunderschönes Gedicht gefunden, das Charlie Chaplin zugeschrieben wird, welches er an seinem 70. Geburtstag geschrieben haben soll. Ein wunderschöner Text zum Thema “Selbstliebe” – und heute immer noch aktuell.

Als ich mich selbst zu lieben begann
Charlie Chaplin

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich,
das ist das Leben!

Alles neu macht der … Juli

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Okay, ist wie “Julei” auzusprechen, dann ist es nicht ganz so bucklig.

Jetzt hab ich endlich meine neues Handy im Einsatz! Huch, das ist ja wirklich ganz schön schnell. Das bin ich ja gar nicht mehr gewohnt. Am DI hatte ich meinen letzten Arbeitstag in meiner alten Filiale. Da ist mir der Abschied von der ein oder anderen doch ganz schön schwer gefallen. Ich werde sie vermissen – und sie mich. Also, jedenfalls ein paar. Vielleicht gibt es eher Ruhe, wenn ich nicht mehr da bin. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Kommunikation untereinander besser wird.

Den Rest der Woche muss ich Minusstunden aufbauen, weil wir ab nächstem MO die neue Filiale einräumen. Da war ich noch nie dabei! Und auch jetzt komme ich erst am MI, was mir nicht unrecht ist, da ich das WE wieder in Konstanz bin und die anderen beiden Tage auch noch gut mit Freunden verbringen werde. Und ich werde schwimmen gehen! Die Frage ist nämlich, wie ich das mit den neuen Arbeitszeiten so hinbekommen kann, dass das Schwimmbad nicht zu voll ist. Wobei: gestern Mittag stand ich auch davor und bin wieder umgedreht und nach Hause gelaufen eben weil es mir schon zu voll war. An dieser Stelle bin ich wirklich verwöhnt! Also bin ich mittags zu meiner Mama geradelt; die hat sich gefreut, mich nochmal zu sehen. Dann geh ich eben jetzt nochmal ins Wasser, bevor ich 3:20 im Bus sitze…

Neues Handy

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Jetzt hab ich ENDLICH ein neues Handy! Ja, es ist schneller als mein altes; ein bisschen. Okay, ein bisschen mehr. Nichtsdestotrotz finde ich es lästig, das Ding einzurichten. Außerdem möchte ich meine Rufnummer mitnehmen und warte, dass sie bei meinem alten Anbieter portiert wird. Nervig. Die Datenübertragung per NFC hat aber schonmal funktioniert: all meine Apps sind übertragen worden und ich muss nicht händisch alles installieren. Aber dieses ganze Feintuning… Jaha, ich weiß, es gibt Leute, die das mit Leidenschaft machen. Ich gehöre wohl nicht dazu und bin einfach nur froh, wenn alles wieder einwandfrei funktioniert.

Im Sommer…

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fällt mir das Sporteln viel leichter. Heute war ich z.B. schwimmen. Leider hat es erst angefangen zu regnen als ich schon wieder aus dem Wasser und auf dem Heimweg war. Danach wollte ich für meine neue Stelle ab Mitte Juli die Arbeitspläne abholen. (Für eine neue Filiale hatte ich mich für 30 Stunden beworben; und diese Stelle habe ich bekommen!) Also bin ich noch in die Stadt geradelt. Außerdem ist es gerade so warm, dass es angenehmer ist, schnell mit dem Rad zu fahren als langsam mit dem Bus; der wahrscheinlich auch voller Leute ist… Und danach bin ich noch ein bisschen durch München gekurvt. Ich muss es doch ausnutzen, wenn ich so einen Bewegungsdrang habe…

Anschwimmen am DO, 11.05.2017, um 12 Uhr

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Was soll ich weiter sagen? Es war wunderbar! Das Becken nicht voll, das Wasser angenehm warm (okay, ich bereite mich ja auch schon ein paar Wochen auf die Freibadsaison vor, indem ich zum Schluß immer kalt dusche…) und danach konnte ich auf den warmen Kacheln liegen und in der Sonne trocknen. ENDLICH! Am meisten freue ich mich, dass es mir wieder so viel Spaß macht zu schwimmen! Das sah vor wenigen Jahren noch anders aus… Und im ganzen letzten Jahr war ich vier Mal (!) im Freibad schwimmen. Das habe ich sonst schon in einer Woche geschafft.

Mit dem Joggen habe ich auch wieder angefangen, auch wenn es im Augenblick eher schleppend läuft (im wahrsten Sinne), da ich bei der Arbeit gerade körperlich ziemlich ausgelastet bin; jedenfalls gestern, denn ich habe geholfen den neuen Laden, der am Montag öffnet, mit Ware zu bestücken. Das war echt anstrengend.

Ich bin froh, dass ich wieder Zeit und Hirn finde, um mich sportlich zu bewegen. Und ich weiß, dass es mir gut tut.

Meine Freundin Gela

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Die Würde des Musikfans ist unantastbar. So ist es. Und so ist sie (Angela = Gela). So lustig. Und eigentlich ohne Worte! Mag Dich! Und so kenn ich Dich auch…

Wärme!

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Endlich wird´s warm! Und grün! Die Vögel sind die ganze Zeit schon laut. Und am letzten Wochenende waren wir angrillen. An der Isar! Sehr schön. Der Sommer kann kommen.

Mal wieder aufstehen

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Eigentlich sollte ich doch darin Übung haben – mal wieder aufzustehen, wenn mich das Leben beutelt. Ich hatte mich intern beworben und habe den Job mit mehr Stunden nicht bekommen. Zwei andere haben einfach besser gepaßt. Aus den unterschiedlichsten Gründen hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es fällt manchmal ganz schön schwer wieder aufzustehen. Und wenn ich es nur für meine Mutter tue.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Heute musste ich in der Apotheke ein Rezept einlösen und bin extra in die Apotheke meines Vertrauens. Ich habe nachgefragt, ob ich es richtig verstanden habe, dass ich ein Antiallergikum nehmen soll, ohne genau zu wissen, worauf ich reagiere. Die Apothekerin hat mir bestätigt, dass ich es ohne Bedenken nehmen kann. Also werde ich das tun. Wenn es denn wieder so schlimm wird… Die letzten Tage habe ich keine Allergietablette gebraucht. Aber wenn – ich hab noch ein paar Zuhause. Zusätzlich hat sie mir hochdosiertes Zink gegeben, zur Unterstützung der Abwehrkräfte. Und die sind ja auch schon ein paar Wochen ziemlich angeschlagen.

Ich werde mich also die letzten Tage in diesem Urlaub weiter schonen. Mit der Aufräumaktion meiner Unterlagen bin ich so gut wie fertig. Unglaublich, wie viele Versicherungen (Rente!!) mein Vater für mich abgeschlossen hat! Danke, Papa!

Allergie?!

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Seit gut einer Woche bin ich “erkältet”; obwohl ich Tigerbalm auf Stirn- und Nebenhöhlen aufgetragen habe, wird meine Nase nicht frei. Und seit letztem Wochenende juckt der Hals und die Augen, ab und an ein Niesreiz etc. pp. Die klassischen Anzeichen einer Allergie.

Im Mai 2014 war ich bei einem Pneumologen und habe meine Lunge untersuchen lassen; offensichtlich war das das Jahr, in dem im März meine Nase einfach nur zu (und voll) war, denn sonst wäre ich nicht zum Arzt gegangen. Ergebnis damals: Nix mit Allergie.

Ergebnis des HNO heute: Nix mit Allergie.

Ich soll Allergietabletten nehmen und testen, ob bzw. wann es besser wird. Auf die klassischen Allergene haben meine Unterarme nicht angeschlagen; so wie vor mehr als 30 Jahren auch…

Hrmpf. Da steh ich nun mit meiner Tropfnase… Wobei, so schlimm wie die letzten Tage ist es heute nicht. Ich werde es beobachten. Und die Tabletten testen; die habe ich mir – glaub ich – schon letztes (oder vorletztes?) Jahr auf Verdacht gekauft. Aber bevor ich Tabellten nehme, will ich zumindest prüfen, ob es sein muss… Der Arzt heute sagt ja.

Es ist mir aufgefallen, dass ich im März, jetzt eben im Februar, noch mehr unter einer laufenden Nase leide. Der Juckreiz hat jetzt den Ausschlag gegeben, es untersuchen zu lassen. Und die tränenden Augen. Das ich erschöpft bin und außer Arbeiten die letzten Wochen nichts gemacht habe, hängt vielleicht auch damit zusammen?!

Jetzt hab ich aber Urlaub! Naja, was heißt Urlaub?!? Erstmal will ich gesund werden! Und in diesen zwei Wochen habe ich mir vorgenommen, meine Unterlagen zu sortieren, also hauptsächlich irgendwelche Uraltzettel zu entsorgen. Da bin ich dran. Mein Tisch sieht aus… Ohne Worte. Egal. Der Mülleimer wird auch immer voller. Und ich will die Unterlagen thematisch sortieren; im Moment sind Briefe meiner Krankenkasse in fünf Ordnern, Zettel vom Finanzamt in dreien. Die Lohnsteuerbescheide aus dem letzten Jahrtausend werden entsorgt.

Endlich 2017!

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Was hab ich mich auf das neue Jahr gefreut! 2016 konnte mir gar nicht schnell genug zuende gehen…

Tja, den Magen-Darm-Infekt aus dem letzten Jahr hab ich noch ein bisschen mit mir herumgeschleppt, so dass ich jetzt fünf Tage krankgeschrieben war. Und da habe ich wirklich Bettruhe eingehalten! Jetzt bin ich wieder auf dem Damm. Offensichtlich habe ich die Ruhe gebraucht. Ich hoffe, es kommt kein Sturm…

Zwischen den Jahren…

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Irgendwie ist alles ruhiger als sonst. Bei der Arbeit ist es entspannt, die Kunden sind freundlich, der Weihnachtsstress ist vorbei. Ich nutze die Zeit und mache die Ablage für dieses Jahr. Beim Aldi gab´s das Steuerprogramm 2016, das habe ich mir gekauft, denn meine nächste Steuererklärung wird ein bisschen aufwändiger als bisher: Umzug Eltern, Beerdigung Vater, aber keine Selbständigkeit mehr.

Ich freu mich so, wenn dieses Jahr vorbei ist! Es kann eigentlich nur besser werden! Okay, zwei, drei Schwierigkeiten wird es auch geben, aber dass es mir so oft und so heftig den Boden unter den Füßen wegzieht wie in 2015/2016 – das ist hoffentlich vorbei! Und es geht wieder aufwärts! Auch und mit den Leuten, die ich dieses Jahr an der Isar kennengelernt habe. Sie sind mir wirklich in ganz kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich möchte sie nicht mehr missen. Und freue mich, Silvester mit ihnen zu feiern!!

Weihnachtsmenü 2016

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Tja, sowohl meine Mutter als auch ich haben einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Völlig unabhängig voneinander. Und zum Glück kein Noro-Virus! Trotzdem war Heiligabend Schonkost angesagt: zur Vorspeise gab´s eine Tasse Brühe, der Hauptgang waren geraspelte Karotten und zum Nachtisch gab´s Haferschleim mit geraspeltem Apfel und einem Löffel braunem Zucker. Nicht schlecht, oder?!

Das Schönste im Dezember…

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… sind meine Adventskalender! Jawohl, im Plural. Auch dieses Jahr habe ich zwei Kalender von lieben Freundinnen erhalten. Und das ist augenblicklich der Grund, der mich morgens aus dem Bett treibt. Weniger der Frühstückskaffee. Okay, aber der auch. Und die Haferflocken mit Mandarinen und Zimt. Oder mitgekochtem Apfel und Berberitzen. Oder Birne mit Kürbiskernen. Hach, Essen ist schon was Feines.