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BMK

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MUC – KN – MUC

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Mitte März bin ich quasi mit dem letzten Flixbus von Konstanz wieder zurück nach München gefahren. Dann kam Corona…

Ab 18. Mai sollen Flixbusse wieder offiziell fahren. Und ich hab schon die RÜCK-Fahrt am DI, 19. Mai, gebucht. Und freu mich!

Mal wieder ein Gernhardt

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Beim Aufräumen hab ich mein Gernhardt-Reclam-Heftchen gefunden. Und mich gefreut. Da muss ich doch gleich eins seiner Gedichte weitertragen…

Testament

Wo ist die Kasse?
Wo ist der Stift?
Wo ist die Tasse?
Wo ist das Gift?

Da liegt ja die Kasse!
Da steckt ja der Stift!
Da steht ja die Tasse!
Da ist ja das Gift!

Sie kriegt die Kasse.
Er kriegt den Stift.
Du kriegst die Tasse.
Ich nehm das Gift.

Da kann ich wieder nur staunen. Und mich an der deutschen Sprache freuen!

 

 

Doch kein Shoppen

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Tja, Covid-19 hält uns alle in Atem – und viele zuhause. Bin ich froh, dass ich bei meiner Arbeit aus dem Haus darf und unter Leute komme. Sonst würde ich durchdrehen!

Ich hoffe und bete, dass meine Mama gut verräumt ist! Am DI habe ich sie angerufen und am MO hatte sie die Karte bekommen, die ich ihr geschrieben habe. Sie hat sehr wohl mitbekommen, dass in Bayern ein Kontaktverbot herrscht und ich sie nicht besuchen darf. Das fehlt mir so, dass es fast körperlich weh tut… Ich habe auch schon neue Briefmarken gekauft, dass ich ihr immer wieder ein Kärtchen schreiben kann. Und wenn sie möchte, helfen ihr die Schwestern bestimmt auch mich anzurufen. Das ist leider noch nicht passiert. Auf der anderen Seite ist es gut, nichts von ihr zu hören, oder vom Heim. Hm, schwierige Sache, das. Darüber versuche ich mir nicht so viele Gedanken zu machen.

Die Sache mit der Mode

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Ich halte mich ja nicht für eine modische Frau; Mode ist mir schlichtweg egal. Spannend finde ich dann, wenn das, was ich trage, plötzlich ganz hip wird wie jetzt Schlaghosen. Die trage ich seit Jahren. Jetzt ist es wieder was gaaaanz Neues. Der Vorteil an der Sache: Ich kann shoppen gehen und werde finden, was mir gefällt. Hoffe ich zumindest.

Neuer Termin

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Für die Mama haben wir eine Höherstufung beim MDK beantragt. Es wird leider nicht besser.

Wieder im Heim; daheim

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Ich bin so froh! Nach gut drei Wochen ist meine Mutter aus der Reha wieder zurück in ihrer Hausgemeinschaft im Heim. Man kann bei ihrem Verfall zusehen, aber sie ist dort gut aufgehoben und sie hat sich gefreut, die anderen Mitbewohner und die Betreuer wiederzusehen. Und ich bin auch in einer halben Stunde dort und muss keinen Tagesausflug machen.

Diese Woche haben eine Pflegerin und ich die Höherstufung beim MDK beantragt; ihr Pflegeaufwand ist einfach viel zu groß.

Ich freue mich, dass meine Mama mich immer noch erkennt und anfängt zu strahlen, wenn sie mich sieht.

Einfacher wird es aber nicht.

Geriatrische Reha

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Seit 11. November ist meine Mutter für drei Wochen in einer Geritatrischen Reha im Bayerischen Wald. Ich komme dort zwar mit den Öffentlichen hin, es ist aber ein Tagesausflug. Kommenden SO werde ich gefahren; und da freu ich mich! Nächste Woche kann ich sie nicht besuchen, denn ich bin im Urlaub. Ich hoffe so sehr, dass sie wieder zurück in ihre Hausgemeinschaft kann!

Auf eine schnelle Genesung!

Hoffnung nicht aufgeben…

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Vor gut einer Woche ist meine Mutter – mal wieder – gestürzt und hat sich den Oberschenkelhals gebrochen. Zwei Tage später ist sie operiert worden und liegt seitdem im Krankenhaus. Sie spricht davon, dass sie sterben will. Es ist schwer für mich, sie so zu sehen. Es fällt mir schwer, mich an ihrem Krankenbett zusammenzureißen und sie zu motivieren, dass sie wieder auf die Beine kommt. Neulich habe ich auch an ihrem Bett geweint, weil es mir so weh tut, sie dort so hilflos liegen zu sehen. Da hat sie natürlich mitgeweint, weil sie nicht sehen kann, dass es mir schlecht geht. An einem anderen Tag will sie dann wieder auf die Beine kommen, denn sie ist erst vor vier Wochen im Heim umgezogen und wohnt jetzt in der Hausgemeinschaft mit gemeinsamem Essen, Betreuung und Bespaßung. Und dort gefällt es ihr gut.

Ich weiß nicht, was das Beste für sie ist. Oder für mich. Es belastet mich sehr.

Ich glaube nicht, dass sie schon bereit ist zu gehen. Wenn ich ihr einen Joghurt bringe und den Löffel vor den Mund halte, macht sie immer brav das Schnäbelchen auf. Und bei meinem Vater haben wir beide gesehen, dass es nicht einfach ist zu gehen. Ich wünsche mir so sehr, dass sie wieder zurück in ihre Gemeinschaft kommt! Dort stoßen sie jeden Abend auf ihre schnelle Genesung an. Vielleicht hilft´s.

Natürlich zu der Zeit…

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Und just, als ich im Urlaub war, ist meine Mutter in ihrem Heim aus dem reinen Wohnbereich in die Hausgemeinschaft gezogen. Das ist wie eine Alten-WG mit Betreuung und Bespaßung. Tja, der Umzug wurde dann mit ein paar Ehrenamtlichen gewuppt und als ich am FR wieder zurück in München war, bin ich natürlich erstmal bei meiner Mama vorbei. Ich habe den Eindruck, dass es ihr dort ganz gut gefällt; auch wenn es natürlich noch eine Weile dauern wird, bis sie sich eingewöhnt hat.

SA habe ich dann mit ihr ihren Kleiderschrank noch weiter ausgemistet. Sie hatte aus Fürth eh schon nicht mehr so viele Sachen mitgenommen, aber jetzt habe ich auch die ein oder andere gruselige Jacke entsorgt. Yes! Bei vielem anderen habe ich sie aber gefragt und sie ist auch durchaus noch in der Lage zu beurteilen, ob sie die Sachen haben will oder nicht. Viele Klamotten passen ihr auch nicht mehr. Sie wird immer weniger.

Am SO habe ich mit einem Freund das Zimmer soweit leer geräumt. Der nächste Bewohner steht schon auf der Warteliste und das Zimmer wird gleich renoviert und weitervermietet. Nicht drüber nachdenken, wie´s dann weitergeht…

Nun denn. Jetzt steht meine Wohnung wieder mit vier Kisten Zeug voll. Vieles will ich entsorgen. Vom Haushalt meiner Eltern will ich eigentlich nur das scharfe, schwarze Messer, das nicht in die Spülmaschine darf. Das hat meine Mutter schon ewig. Also mindestens so lange wie alt ich bin… Jetzt hab ich´s! Geschirr, Besteck, Gläser, Bettwäsche, Handtücher etc. Das brauche ich alles nicht. Mein Haushalt ist auch mehr als eingerichtet.

Jetzt warte ich darauf, dass mir mal wieder ganz langweilig wird, damit ich das Zeug aussortiere und wegwerfe. Blöderweise ist mir selten bis nie langweilig resp. mir fällt immer noch was anderes ein. Auch wenn es ein schönes Gefühl ist, wenn die Wohnung mal wieder aufgeräumt und ein bisschen leerer und ordentlicher ist.

Und weil ich SA und SO nicht mehr wirklich Urlaub hatte – bin ich am DI darauf, als ich frei hatte, mit einer Freundin wandern gegangen. Wir sind von Sudelfeld auf den Wendelstein und es war ein ganz zauberhafter Weg! Auch wenn die Wendelsteinhütte alles andere als beschaulich ist. Fast so eine architektonische Meisterleistung wie die Zugspitze. Aber der Weg und die Aussicht haben uns entschädigt. Das war nochmal ein wunderschöner Tag!

Mal wieder Urlaub

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Jetzt habe ich wieder eine Woche Urlaub und fahre auch ein paar Tage in ein Wellnesshotel nach Österreich. Ich muss hier mal raus und was anderes sehen. Von meiner Mutter habe ich das Okay. Auch wenn sie jetzt Pflegegrad 2 hat und besser kurz- als mittelfristig in ein anderes Zimmer ziehen muss. Ich habe schon Bescheid gegeben, dass sie einen höheren Pflegegrad hat, denn dann kann sie auf eine andere Station umziehen, auf der auch mehr geboten wird. Sie ist doch ziemlich vereinsamt in ihrem Zimmerchen und guckt mehr oder weniger den ganzen Tag Fernseh… Ein bisschen mehr Kontakt würde ihr so gut tun!

Auch wenn ich es nicht wahrhaben will, aber es belastet mich ganz schön. Das merke ich, weil ich mehr Schlaf brauche als üblich. Von daher sind ein paar Tage Auszeit nicht das Schlechteste: Bekocht werden, in die Sauna und die Infrarotkabine gehen, spazieren und sich um nichts kümmern müssen. Leider ist für die nächsten Tage dort auch Schnee angesagt. Aber das macht nichts: Ich wollte sowieso meine dicke Winterjacke mitnehmen, denn das ist die einzige Jacke, die wirklich wasserdicht ist. Mal schaun, ob ich dieses Mal meine zwei mitgenommenen Bücher lesen werde. Jetzt freu ich mich einfach erstmal!

Jetzt bin ich blockiert

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Was soll ich sagen? Meinem Ex habe ich per WhatsApp noch geschrieben, dass ich es gemein fand, dass unser letztes Treffen erst zwei Monate, nachdem er Schluss gemacht hat, stattgefunden hat; obwohl er schon anderweitig orientiert war. In dieser Zeit war ich noch emotional blockiert und das fand ich einfach unfair. Daraufhin hat er mich bei WhatsApp blockiert. Na, dann.

Wenn es ihm damit besser geht… Jetzt muss er ja auch nichts mehr mit mir zu tun haben, aber dass er auch zu meiner Freundin gemeint hat, dass ich ein ganz besonderer Mensch für ihn bin und bleiben werde – tja, das entpuppt sich jetzt halt nur als BlaBla. Und nein, das brauche auch ich nicht! Ich will jetzt auch ENDLICH mit diesem Kerl abschließen und frei für eine neue Beziehung sein! Die dann hoffentlich bald kommt…

Rippe gebrochen

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Am SA ist meine Mutter – mal wieder – gestürzt. Und hat sich eine Rippe gebrochen. Mir blutet das Herz, wenn ich sie so zusammengesunken in ihrem Sessel sitzen sehe und ihr alles weh tut. In den letzten Monaten hat sich ihre Körperhaltung schon sehr nach vorne verschoben. Und jetzt noch mehr…

Doch nicht so toll…

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Nach gut zwei Monaten hat dann das “letzte Gespräch” stattgefunden und ich finde, wir haben uns gut voneinander getrennt und sind im Guten auseinandergegangen. Mit einem Grinsen im Gesicht bin ich heimgefahren und war stolz auf uns. Und mich.

Am nächsten Morgen kam von ihm eine WhatsApp, in der er gemeint hat, dass das Treffen mit mir gestern “eigentlich ja ganz nett” gewesen sei.

What??

Noch ein Schlag ins Gesicht, denn er war im Gespräch nicht ganz offen zu mir: Ich hatte gefragt, ob er in einer neuen Beziehung sei… Nein, eine neue Beziehung hat er nicht, aber eine andere Frau geht ihm im Kopf rum und beschäftigt ihn sehr. Und das wollte er mir nicht erzählen, weil es ja seine Privatsphäre ist. Die kennt er auch schon länger…

???

Und das, nachdem wir uns erst nach zwei Monaten getroffen haben, weil es ihm ja zu weh tut mich zu sehen! Ich hatte ihn danach noch einmal angerufen, weil es meiner Mama schlecht geht und er derjenige ist, der sie mit Abstand am meisten gesehen hat. Da schreibt er dann, dass er mir in der jetzigen Situation keine Schulter zum Anlehnen geben kann…

Das hätte ich auch nicht von ihm erwartet. Wenn er nach “Es tut mir Leid” aufgehört hätte, wäre es völlig okay gewesen. Aber jetzt noch einmal nachzutreten finde ich – schade. Nein, eigentlich ätzend. Und vor allem: überflüssig!!

Also: Aufstehen, Krönchen richten – und weiter!

Wenn´s denn so einfach wäre: meiner Mutter geht´s gerade wirklich schlecht und gestern hat sie das erste Mal gesagt, dass sie sterben wird. Jetzt bin ich erst recht aufgelöst. Und habe andere Themen! Die ich alleine stemmen muss und werde.

Da habe ich mir jetzt qualifizierte Unterstützung angefordert, denn ich kann nicht mehr.

Das waren schöne drei Monate

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Ende Januar habe ich einen spannenden Mann kennengelernt und wir sind auch ziemlich schnell zusammengekommen; auch wenn es eigentlich nicht so geplant war… Für mich war es das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mich in einer Beziehung wieder ganz sicher und aufgehoben gefühlt habe. Recht schnell hat er meine besten Freunde kennengelernt und war auch zwei mal mit bei ihnen in Konstanz. Er hat mich regelmäßig zu meiner Mutter ins Krankenhaus und später ins Heim begleitet. Und ich habe seine Kinder, Eltern und Katzen kennengelernt und war sogar mit seinen Eltern und ihm ihren Hochzeitstag feiern. Er war ein paar Mal mit mir bei sich im Dorf einkaufen und hat mich dort “herumgezeigt”.

Es hat sich alles so natürlich angefühlt – auch wenn das Tempo schon ziemlich schnell war… Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich im März mit dem Fernbus meine Freunde in Konstanz besuchen wollte und er gefragt hat, ob er nicht mitkommen kann… Also habe ich nachgefragt; natürlich! Und gerne! Ich konnte die ganze Zeit nicht glauben, was ich mir da für ein Schätzchen aufgetan habe.

Tja, Anfang Mai hat er mir dann gesagt, dass er mir “die drei Worte” nicht sagen kann. Nicht, dass ich es erwartet hätte, aber er hat sich auch nicht in mich verliebt, sondern er mag mich nur sehr gerne.

WHAT???

Das hat mir erstmal den Boden unter den Füßen weggezogen und ich wollte ihn so schnell als möglich noch einmal zu einem endgültigen Gespräch treffen, um es in seinen Augen zu sehen. Dieses Gespräch hat bislang nicht stattgefunden, weil es ihm noch zu sehr weh tut.

WHAT???

Daraufhin habe ich ihm einen Brief geschrieben und er hat mit Floskeln geantwortet. Ganz schön schwach.

Das letzte Gespräch steht immer noch aus und mir ist es auch noch wichtig. Ich habe für mich entschieden, dass ich mit einem Raucher nicht zusammensein kann und will. Am Anfang hat er erzählt, dass er raucht, wenn er Stress hat, aber wohl bald damit aufhört. Wenn er mit mir unterwegs war, hat er vielleicht drei Zigaretten über den Tag verteilt geraucht, am Ende ca. drei in der Stunde. Oder so. Nein, ein Raucher geht gar nicht. Und wenn es das Einzige ist, was mich wirklich an ihm gestört hat, damit komme ich nicht zurecht.

Das Gute an der ganzen Geschichte ist, dass ich gemerkt habe, dass ich wieder bereit für eine feste Beziehung bin und es auch noch kann. Und ich werde mich auch das nächste Mal wieder mit Haut und Haaren einlassen und nicht mit angezogener Handbremse. Hoffe ich.

Vorbei

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Der Mai auch bald.