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Juli, 2012

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Ein vorgezogener Erntedank an den Bodensee

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Auf diesem Weg möchte ich einen vorgezogenen Erntedank an den Bodensee schicken: an meine Freundin, weil sie das seit Jahrzehnten ist, und an ihren Freund, weil er mit Leib und Seele Gärtner ist – und man das in allen Dingen spürt.

Letztes Jahr waren wir drei Mädels mit dem Fahrrad auf der Reichenau unterwegs. Beeindruckend hier fand ich die Erntedankgaben in den Kirchen und Kapellen, in der gezeigt wurde, was dort angebaut wird. Und ich als gärtnerisch völlig Unbegabte weiß durchaus zu schätzen, wie viel Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe in der Pflege eines Gartens steckt.

Zwei Störchlein – drei Beine

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Die kleinen Störche werden erwachsen: und können auf einem Bein stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Quittengelee “verewigt”

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Meine Freundin hat mir ein Glas Quittengelee  mitgebracht, dessen Früchte ich letztes Jahr mit Hilfe eines Obstpflückers geerntet habe; allerdings ohne Schneidgiraffe (schönes Wort: Schneidgiraffe!) Ich bin mit viel Spaß im Garten um die Quittenbäume rumgeturnt und habe natürlich nur die obersten, reifsten Quitten gepflückt. Am Ende waren zwei Holzkisten voll – und am Baum noch nicht zu sehen, dass irgendwas fehlt…

Ihr Freund hat die Quitten in reiner Handarbeit (!) zu Gelee veredelt. Und es schmeckt KÖSTLICH!

Sie ist da!

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Zwar ohne Kuchen, dafür mit Hunger! Also: auf ins Paulaner!

Freudige Erwartung

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Vor gut zwei Wochen hat mich ein guter Freund angerufen und sich gleich dafür entschuldigt, dass er sich so lange nicht gemeldet hat. Er hat mich vor einem dreiviertel Jahr besucht und in der Zwischenzeit hatten wir nur selten Kontakt via E-Mail und SMS. Ich finde es nicht schlimm, wenn ich nicht regelmäßig von meinen Freunden höre. Ich bin ja auch nicht diejenige, die wöchentlich Rapport macht. Und das erwarte ich auch nicht von den anderen.

Ich habe ihm erzählt, dass Freundschaft für mich auch bedeutet, dass man sich eben nicht regelmäßig melden MUSS. Aber man sollte es natürlich tun, wenn man es zugesagt hat; auch und gerade, wenn es sich um ein aktuelles und schwieriges Thema handelt und man den anderen als Stütze gebraucht hat.

Und just an diesem Abend hat mich noch eine von meinen Mädels angerufen. Sie gehört zu dem ehemaligen Quartett, aus dem dann ein Trio wurde. Wir sind seit der Schulzeit sehr gut befreundet und waren nach dem Abi und in den Jahren danach zum Urlauben am Laggo Maggiore und anderswo. Legendäre Fahrten! Und wir hören uns eben auch eher selten. Aber wenn, dann ist es so, als hätten wir erst letzte Woche telephoniert. Ihr Intro war: “Ich habe einen Anschlag auf Dich vor.” Darauf ich: “Wann kommst Du?”

So muss es sein!

Jetzt sitze ich hier und freu mich wie narrisch auf den selbstgebackenen Kuchen mit Obst aus dem eigenen Garten. Ach so, und auf sie natürlich auch.

Der Trend geht zum Dritt- und Vierthandy

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Im Zuge meiner Selbständigkeit habe ich mir neue Telephonnummern besorgt; diese natürlich von Simyo, weil ich schon seit Jahren mit ihnen telephoniere und sehr zufrieden bin.

Vor ca. drei Jahren hatte ich mir noch eine zweite Nummer besorgt, mit der gleichen Rufnummer aber einer anderen Vorwahl. Eigentlich wollte ich diese zum Surfen benutzen, aber das hat in meiner alten und neuen Wohnung nicht wirklich gut funktioniert. Da bevorzuge ich doch DSL, zumal ich jetzt nicht mehr durch Deutschland reise.

Zu meinem Geburtstag habe ich von Simyo drei Gutscheine bekommen, die ich in drei unterschiedlichen Nummern eingelöst habe. Ich war mir unschlüssig, welche ich zukünftig nutzen werde.

Also habe ich aktuell fünf unterschiedliche Handynummern; die anderen von anderen Anbietern nicht mitgezählt…

Und weil ich eher ein Ganz-wenig-mobil-Telephonierer bin, lasse ich das Guthaben erst aufladen, wenn ein bestimmter Betrag unterschritten ist. Sehr praktisch! Im Normalfall. Für mich bedeutet das jetzt:

  • dass ich meine aktuelle Nummer leer telephonieren will;
  • dass ich die gleiche Nummer mit der anderen Vorwahl ebenfalls leer telephonieren will;
  • dass ich zur Eröffnung eines Geschäftskontos gleich die neue Nummer angeben werde, d.h. diese werde ich ebenfalls ab jetzt nutzen;
  • dass ich mein Geschäftshandy mitnehme – es könnte jemand anrufen und
  • dass ich die dritte neue Nummer auch abtelephonieren resp. leersurfen werde, wenn ich dann nur noch zwei aktuelle Nummern habe.

Daraus folgt: ich habe momentan in meiner Wohnung vier (!) Handys herumliegen, die alle genutzt werden wollen. Als erste Aktion habe ich bei allen Rufnummern die PIN einheitlich eingestellt…

Regen in München – nasse Störchlein in Görlitz

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Es hat nicht nur in München geregnet… Die Störchlein in Görlitz sehen ganz schön struppig aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamener im Rosengarten

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Auf dem Rückweg beim Joggen mache ich immer einen Abstecher in den Rosengarten. Dieses Mal saßen zwei Pärchen auf der Bank direkt zwischen den Rosen. Ich kam von der Hummelbeobachtung – dieses Mal ohne Königin – und musste schon in mich hineingrinsen. Und? “Entschuldigung, würden Sie ein Foto von uns machen?” Aber natürlich habe ich ein paar Bilder von ihnen gemacht und ihnen später mein Grinsen erklärt, denn mir war schon klar, dass sie mich ansprechen werden. Wir haben uns noch sehr nett unterhalten: sie suchen für ihre Tochter und ihren Sohn, die ein Paar sind, ein Haus. Und haben heute eine Wohnungsbesichtigung in Harlaching. Sie kommen aus Kamen (“Kamener Kreuz”) und können sich nicht vorstellen, in der Stadt zu leben. Aber ihre Kinder wollen nicht mehr aus München weg. Das kann ich gut verstehen!

Weil sie so nett waren, habe ich sie zum Kaffee trinken in mein Lieblingscafe geschickt. Wenn ich einkaufen gehe, werde ich mal schaun, ob sie da sind. Und wenn sie dort sitzen, werde ich ihnen meine Visitenkarten in die Hand drücken. Die standen vor der Tür, als ich heimkam. Endlich das richtige Motiv auf dem richtigen Papier. Und nicht mehr verschwommen gedruckt. Sehr schön.

Zwei Webseiten in einer Woche!

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In einer Woche habe ich zwei Webseiten scharf geschaltet! Sehr schön.

Gut, dass ich bei Ritzzz keine Gerichte mehr einpflegen muss – da hab ich nämlich immer Hunger bekommen… Bei dieser Aus- und Ansicht ist das auch kein Wunder. Finde ich.

 

 

 

 

 

 

Vier Turmfalken und ein Seehund

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Im Rosengarten sind wieder die Turmfalken unterwegs. Einer saß gut sichtbar auf der Trauer-Rotbuche, ein anderer auf der Antenne von dem Haus. Ab und an wechseln sie die Plätze mit den anderen beiden und segeln ganz langsam zwischen den Bäumen.

Beim Joggen bin ich hinten am Teich einem Pärchen begegnet, dessen Hund kurz vorher ins Wasser nach einem Stock gesprungen ist. Ich habe die Szene beobachtet und laufe grinsend an ihnen vorbei. “Das ist ein Seehund”, lacht mir der Mann hinterher. “Ja, das sehe ich”, gebe ich zurück und trabe weiter. Er hatte einen Schnauzer. Ja, auch der Hund.

Störchlein

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Die Markt Schwabener Störche sind meist ausgeflogen. Aber im Tierpark Görlitz kann man noch drei Störchlein, na gut, Halbstarke, im Nest beobachten.

Ein fast perfekter Sommertag

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Heute war es bewölkt; und nicht wirklich warm. Vormittags bin ich schwimmen gegangen – und hatte am Ende sechs Bahnen für mich! Die ich genutzt – und gebraucht – habe, um auf dem Rücken zu schwimmen. Fast eine Dreiviertelstunde war ich im Wasser. Und es war wundervoll! In der Dusche habe ich mich mit zwei Frauen unterhalten, die sich dort auch aufgewärmt haben. Und wir waren einstimmig der Meinung, dass der Sommer dieses Jahr so bleiben kann. Von daher war es fast ein perfekter Sommertag.

Ein bisschen perfekter wäre es gewesen, wenn noch ein paar Enten im Wasser gepaddelt wären. Das machen sie nämlich durchaus manchmal und Enten von unten gucken hat schon seinen besonderen Charme.

Ich bin nicht allein!

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Das ist heute mal ein rundum erfolgreicher Tag!

Seit dem letzten Wochenende bin ich dabei, die Website für den Architekten online zu stellen. Dazu musste ich erst eine Migration von Contao 2.10.4 auf 2.11.4 durchführen und testen. Als alles funktioniert hat, inklusive der noch nicht für diese Version freigegebenen Erweiterungen (!), wollte ich es bei Alfahosting installieren. DAS hat dann Tage gedauert! Immer wieder Daten auf den Server hochladen, prüfen, nachpflegen, prüfen etc. Und immer hat es irgendetwas anders zerschossen. Immer wieder eine andere Fehlermeldung. Und Daten hoch- und runterzuladen oder auch zu löschen kann auf dem Server ewig dauern. Zum Glück habe ich gerade zwei Tageszeitungen…

Gestern habe ich noch einmal ALLES platt gemacht. Und heute morgen ganz neu angefangen. Dazu die Ursprungsseite von Alfahosting wieder aktiviert. Okay, deren Anzeige funktioniert. Die neuste Contao-Version direkt bei ihnen heruntergeladen und die Startseite wieder deaktiviert.

Dann die Meldung: “No root page found” auf einem weißen Bildschirm. Was in diesem Zusammenhang eine wunderbare Meldung war, da es mir gezeigt hat, dass Contao angesprochen wird. Theme, Layout, CSS etc. hochgeladen, Datenbank in einem Rutsch importiert, Bilder in den richtigen Ordner geschoben – und alles war da!

Woran es gelegen hat, dass es vorher nicht funktioniert hat? Darüber kann ich nur spekulieren, aber die anderen Male wurde kein User in der Datenbank angelegt; und den brauche ich, da er über Contao angesprochen wird. Kein Datenbankuser, kein Login im Contao-Backend. Und diese Meldung hatte ich.

Vielleicht hat er sich auch an der ursprünglichen Startseite verschluckt. Egal. Jetzt funktioniert es! Und wieder was gelernt.

Startseite als erstes deaktivieren – und gucken, was dann angezeigt wird. D.h. jetzt kann ich auch andere Webseiten anlegen und auf ihnen entweder in html oder gleich in einem abgespeckten Contao anzeigen, dass hier bald mehr zu sehen ist.

Sehr schön, die Kunden können kommen. :-)

Nach diesem Erfolgserlebnis bin ich joggen gegangen und habe im Rosengarten junge Turmfalken gesehen. Das sind bestimmt die aus der Blumenstraße, denn deren Nest ist leer. Und ich war nicht die einzige, die nach den Vögeln geguckt hat. Auf der Wiese lag eine Familie mit Fernglas. Wir haben dann gefachsimpelt, ob es jetzt die Turmfalkenjungen oder Sperber sind. Ich war ganz klar für die Turmfalken! Schließlich wohnt der eine im Rosengarten.

Direkt zwischen den Rosen stand eine Dame, die auch nach diesen Vögeln geguckt hat und wir sind ins Gespräch gekommen. Sie hat mit ihrem Mann einen Tagesausflug aus den Bergen nach München gemacht und ich habe ihnen eine kurze Erklärung zu den Hummelnistkästen, dem Verhalten von Hummeln bei der Haussuche gegeben und ihnen den Tastgarten gezeigt. Der Mann hat einen ganz ähnlichen Humor wie mein Vater, denn er hätte im Tastgarten auch Brennnesseln angebaut – und per Brailleschrift darauf hingewiesen. Okay, vielleicht ist der Tastgarten auch nicht dazu gedacht, dass man die Blümchen und Kräuter anfingert…

Ich fand´s lustig. Und freu mich immer noch, dass ich begriffen habe (im wahrsten Sinne des Wortes), wie die Installation einer Website gemacht werden kann.

Mal wieder auf der Couch

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… und das ist jetzt ganz und gar positiv zu sehen! Gestern Abend war ich mit einem guten Freund in meinem Lieblingscafe. Alle Tische waren besetzt und an die Bar wollten wir uns zum Essen nicht setzen. Also sind wir in die Lounge. Hier habe ich schon öfter gelegen und gesessen und die Sessel genossen. Noch ein Kissen in den Rücken, Füße hoch und gut. So war es auch gestern und die beiden Damen am nächsten Tisch hatten definitiv Spaß, mir beim bequemen Einrichten zuzusehen. Wahrscheinlich haben sie mich um meine weiche Sitzgelegenheit beneidet… Und erst um die hochgelegten Füße!

Mein Essen war ein leckerer Kirschkuchen mit Baiser-Haube. Zucker habe ich definitiv gebraucht, denn die letzten Tage habe ich alleine daheim an meinem Rechner verbracht. Und mich an den Tücken der Technik festgefressen. Ruck-zuck ist so ein Tag rum – und die Website steht immer noch nicht. Immer wieder eine andere Fehlermeldung. Spannend! Das sind durchaus Arbeitsbedingungen, mit denen ich gut leben kann, denn es macht mir Spaß! Auch und besonders zu sehen wie ich lerne: eben aus Fehlern, Trial-and-Error, der Internet-Recherche, Fragen und Antworten in div. Foren etc. Und jetzt weiß ich auch, warum Webseiten so teuer sind! Es ist nicht die Gestaltung und der Aufbau der Seite an sich, es sind Zeit, Energie und Hirnschmalz, die investiert werden, das Ganze online zu stellen. Über meinen Preis muss ich mir definitiv nochmal Gedanken machen…

Vielleicht sollte ich meinen Webhoster fragen, ob sie für meinen Kunden die referentielle Integrität prüfen können. (Hach, ist das ein schönes Wort: referentielle Integrität.) Meiner Ansicht nach fehlt in der Datenbank der User, es ist also kein Wunder, dass ich mich im Backend nicht anmelden kann, sondern eine Fehlermeldung bekomme.

Ich genieße es sehr, zu Hause zu arbeiten: gleich nach dem Aufstehen mach ich den Rechner an, E-Mails checken und dann in Ruhe frühstücken. Das restliche Essen darf ich allerdings nicht vergessen; und das passiert durchaus, wenn ich mich festgefressen habe. Und völlig im Flow bin. Ebenso muss ich darauf achten, täglich vor die Tür zu kommen und mich zu bewegen. Nicht, dass meine Augen eckig und meine Arme kurz werden. Zum Glück habe ich viel Grün vor meinem Fenster.

Dieses Stück Park wird auch gerne von manchen Herren der Schöpfung als Open-Air-Toilette benutzt. Die parken dann direkt gegenüber meines Fensters, steigen aus und gehen ins Gebüsch. Eben habe ich auch einen halten und aussteigen sehen, habe mich mit verschränkten Armen ans Fenster gestellt, er hat mich gesehen, ist zusammengezuckt und unverrichteter Dinge wieder eingestiegen und weitergefahren. Auch da freu ich mich! Vielleicht sollte ich immer meine Kamera im Anschlag halten und die Männer und ihre Autos  fotografieren?! Die Bilder könnte ich dann auf meiner Website veröffentlichen. Aber nicht unter der Rubrik “Die fotografieren, die fotografieren” sondern eher unter “Der Mensch als Hund” oder “Die Natur im Manne” oder so.

Nein, langweilig wird mir wirklich nicht.

Gutes Gefühl

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Das Schönsten am Joggen ist die Dusche danach. Oder der Regen währenddessen. Und die Sonne dazwischen. So wie heute. Robert Gernhardt sieht das ein bisschen anders…

Schön, schöner, am schönsten
Robert Gernhardt

Schön ist es,
Champagner bis zum Anschlag zu trinken
und dabei den süßen Mädels zuzuwinken:
Das ist schön.

Schöner ist es,
andere Menschen davor zu bewahren,
allzusehr auf weltliche Werte abzufahren:
Das ist schöner.

Noch schöner ist es,
speziell der Jugend aller Rassen
eine Ahnung von geistigen Gütern
zukommen zu lassen:
Das ist noch schöner.

Am schönsten ist es,
mit so geretteten süßen Geschöpfen
einige gute Flaschen Schampus zu köpfen:
Das ist am allerschönsten.