Archiv für

August, 2012

...

Das Gute am ausgehenden Sommer…

kein kommentar

ist, dass ich jetzt endlich wieder eins meiner Lieblingsgedichte von Rilke anbringen kann; dieses Mal mit einem Hörnchen dazu.

Herbst
Rainer Maria Rilke

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Ein Samstag in der Stadt

kein kommentar

Am Samstag war ich mit einer guten Freundin in der Stadt zum shoppen unterwegs. Sie erlag dem Kaufrausch und hat sich eine komplette Garderobe in verschiedenen Geschäften zugelegt. Dabei fand ich es spannend, den Verkäufern zuzugucken: in einem Schuhgeschäft hat eine Frau vor uns eine Rabatt-Karte bekommen, für die sie auf das erste Paar Schuhe 10 % und auf das zweite Paar 20 % Rabatt bekommen hat. Das dritte Paar Schuhe gibt es dann für 30  % weniger. Meiner Freundin wurde eine solche Karte nicht angeboten; also habe ich nachgefragt. Und siehe da: sie hat diese Rabattkarte auch bekommen. Und mal lässig gute 30 € gespart.

In einem großen Modegeschäft hat meine Freundin sich deren Kundenkarte geben lassen – und gleich noch mal gute 30 € gespart. Mit einer Verkäuferin habe ich mich länger unterhalten und mich bei ihr bedankt, weil sie meiner Mutter bei ihrem letzten Besuch eine tolle Hose verkauft hat. Sie konnte sich zwar nicht mehr an mich resp. uns erinnern – aber gefreut hat sie sich trotzdem. Und gemeint, dass es ihr öfter passiert, dass Mütter mit ihren Töchtern kommen; und beide von ihrem Verkaufsstil angetan sind. Das kann ich bestätigen! Ich finde es schön zu sehen, wenn jemandem seine Arbeit Spaß macht. Das passiert viel zu selten…

Spannend fand ich auch zu beobachten, wie der Kunde in den Geschäften verwirrt wird. In einer Edelboutique wollte meine Freundin zwei Anhänger für ihr Armband kaufen, weil sie eines verloren hatte. Wir standen beide vor dem Kasten mit den Anhängern, hatten beide ein Heftchen in der Hand, das uns mit einem Kaltgetränk gebracht wurde, und haben uns die Bedeutungen der verschiedenen Anhänger angeschaut. In diesem Heftchen waren dann auch die Preise für die einzelnen Schmuckstücke abgedruckt. Beim Bezahlen haben wir dann festgestellt, dass es NICHT die zu bezahlenden Preise sind. Und ich habe mich mit vier Verkäufern angelegt, weil ich darauf hingewiesen habe, dass ich als Kunde ziemlich verwirrt bin, wenn ich ein Informationsheftchen ausgehändigt bekomme, in dem vielleicht die Beschreibung, aber nicht der Preis stimmt. Sicher, das mögen pro Schmuckteil nur ein paar Euro sein – aber hier geht´s mir ums Prinzip! Da werde ich auch gerne und immer wieder diskutieren.

Zum Ausklang gab´s ein Riesenstück Kuchen und einen leckeren Latte Macchiato. Der Aprikosenstrudel, okay, Marillenstrudel, ist wirklich hervorragend! Dieser Kuchen war der würdige Abschluss einer erfolgreichen Shoppingtour und eines schönen Tages.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

kein kommentar

Auf diesem Wege alles Gute und Liebe – und die Blumen eben virtuell.

Es scheint gerade eine Zeit der Feiern und der großen Zahlen zu sein…

Aus München wünsche ich Dir eine schöne Feier mit der ganzen Familie, Gesundheit, Glück, Lachen, Ruhe, Gelassenheit, Liebe, Geld, Freude, Kuchen, Sekt, Spaß, Friede, Aufmerksamkeit, Zeit, Sonne und all das, was ich jetzt noch vergessen habe.

Vielleicht gibt´s ja doch noch ein Haus für Dich, Deine Kinder, Deine Enkel und Deine Urenkel.

Ich bin sicher, Du lässt Dich groß feiern! Recht hast Du.

Ein halbes Jahrhundert!

kein kommentar

So lange sind meine Eltern heute verheiratet! Dazu gratuliere ich sehr herzlich – und freu mich, denn ohne Euch gäbe es mich nicht. DANKE!

Ihr seid der beste Beweis, dass es die Liebe auf den ersten Blick gibt. Meine Eltern haben sich das erste Mal in der Straßenbahn in Frankfurt am Main gesehen. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie mein Vater meine Mutter fixiert hat. “DIE ist es!” Als sie ausgestiegen ist, ist er hinterher und hat sie angesprochen. Sein Hut ist weitergefahren. Das ist jetzt mehr als 50 Jahre her… Sensationell!

Mach mir den Kleiber!

kein kommentar

 

 

 

 

 

 

Eine genannte Person auf dem linken Bild kann die Darstellung auf dem rechten Bild nachvollziehen. Yes!

Unsichtbar auf dem Fahrrad

kein kommentar

Heute war ich mit dem Fahrrad unterwegs; bei dem Wetter gibt es dafür nur ein Wort: wundervoll! An der Stadtbücherei bin ich von ein paar Studenten angesprochen worden, die mit einer Riesenleinwand, Farben und Pinseln herumgelaufen sind. Sie machen ein Uni-Projekt und suchen Leute, die sich in irgendeiner Form auf der Leinwand verewigen. Nun ja, mit meinen Malkünsten ist es nicht so weit her, also habe ich meinen hinteren Fahrradreifen rot, mit blauen und schwarzen Tupfen, angemalt und bin über die Leinwand gerollt. Das Ganze wurde dann auch fotografiert. Schade, dass ich heute meine Kamera nicht dabei hatte… Beim Weiterfahren habe ich noch rote Fahrspuren auf dem Radweg hinterlassen. Als ob ich ein Kaninchen überfahren hätte. Mindestens! Das war lustig.

Leider sind aber die meisten Autofahrer allein auf der Welt, denn im Westend ist ein Riesenfahrzeug mit LL-Kennzeichen gaaaanz langsam aus der Auffahrt auf den Fahrradweg gerollt. Und mir schließlich mitten im Weg stehen geblieben. Wenn der Fahrer noch zwei Meter vor gefahren wäre, wäre er immer noch nicht auf der Straße, mir aber aus den Füßen gewesen.

Also: Vollbremsung. Das Auto stand und ich bin mit dem Vorderreifen an seine Tür gestupst. Völlig erschreckt hat der Fahrer die Scheibe heruntergekurbelt und mich entgeistert angeguckt. Warum ich denn sein Auto anstupsen würde? Hm, vielleicht, weil es auf dem FAHRRADWEG steht. Leider hat mein Reifen nur eine Staubspur auf seiner Tür hinterlassen. Ich hätte den Vorderreifen anmalen sollen, dann wäre zumindest die Möglichkeit gewesen, dass er einen entsprechenden Abdruck auf der Tür gehabt hätte… So ein Vogel!

Schönes Wort

kein kommentar

Meine Website habe ich mit dem Content Management System Contao erstellt. Dabei hätte ich eigentlich Drupal nehmen sollen, denn das gefällt mir vom Wort besser. Drupal. Ein schönes Wort; finde ich.

Zwetschgendatschi No. 1

kein kommentar

Heute Abend habe ich mir was zu Essen gemacht – das gab´s in diesem Haushalt NOCH NIE: Linsensuppe aus der Dose und selbstgemachter Zwetschgendatschi auf meinem kleinen Blech. Lecker! Okay, Suppe aus der Dose ist ein (Winter-)Klassiker, dieses Mal ohne Zucker und ohne Essig. Und einen Hefeteig habe ich schon Jahre nicht mehr gemacht… Den Teig zusammenkneten, gehen lassen, ausrollen (vorher Weinflasche “entkleben”), gehen lassen, backen. Genießen!

Eigentlich kenne ich das aus der Kantine der Heidelberger Druckmaschinen AG in Walldorf: süßer Obstkuchen und deftiger Eintopf. Schmeckt aber; auch und erst Recht zusammen.

Hm, in dem Backbuch für das kleine Blech gibt es auch einen Streuselkuchen. Das wär ja auch was: Streuselkuchen und grobe Leberwurst. Auch sehr zu empfehlen! Die ostpreußischen Wurzeln kann ich dann doch oft nicht verleugnen…

Aus gegebenem Anlass: Ein Erlebnis Kants

kein kommentar

Ein Erlebnis Kants
Robert Gernhardt

Eines Tags geschah es Kant,
daß er keine Worte fand.

Stundenlang hielt er den Mund,
und er schwieg – nicht ohne Grund.

Ihm fiel absolut nichts ein,
drum ließ er das Sprechen sein.

Erst als man zum Essen rief,
wurd’ er wieder kreativ,

und er sprach die schönen Worte:
“Gibt es hinterher noch Torte?”

“Frau Hermes ist am Montag wieder da.”

kein kommentar

Heute Mittag war ich joggen. Am Giesinger Teich habe ich es im Gebüsch rascheln hören und genauer hingeschaut. Es war keine Amsel, kein Eichhörnchen, keine Drossel und es hat eine Weile gedauert, bis ich erkannt habe, was es ist. Eine Schlange! Zum Glück “nur” eine Ringelnatter; Respekt hatte ich trotzdem.

In dieser kurzen Sport-Zeit wurde versucht, mir ein Päckchen zuzustellen. Ohne Erfolg. Am Klingelschild klebte ein Abholschein für die Schneiderei um die Ecke. Also bin ich gleich dort vorbei. Offensichtlich eine Ausländerin hat mich in Empfang genommen und wollte schauen, was auf meinem Zettel steht. Ich habe ihr zu verstehen gegeben, dass für mich von Hermes ein Päckchen abgegeben worden ist, das ich gerne abholen würde. Darauf meinte sie: “Frau Hermes ist am Montag wieder da.”

???

Ihre Kollegin kam kurz darauf ebenfalls in den Laden und hat das Missverständnis aufgeklärt – und ich durfte mir das passende Paket aussuchen. Breit grinsend und Päckchen tragend bin ich in meine Wohnung. Den Spruch find ich gut: “Frau Hermes ist am Montag wieder da.” Ich wusste gar nicht, dass der Götterbote eine Frau hat…

Bildergeschichte von Fahrrädern, Haaren und Hunden

1 kommentar

Am Sonntag saß ich mit einer guten Freundin an der Isar und sie hat das Bild von meinen “neuen” Haaren gemacht: Farb-Ergebnis. Und just diese Aktion hat ein Herr aufgenommen, den ich aktuell auf meiner Website (bzw. “Radler an der Isar” in der Galerie) anzeige. Ihn hatte ich schon vorher fotografiert. Er war mit Freunden und dem Fahrrad unterwegs; da sie aber nicht wirklich schnell gefahren sind und auch immer wieder Pause gemacht haben, waren wir an der Isar immer wieder gleich auf und sind ins Gespräch gekommen. Und er musste dann noch mich fotografieren wie ich fotografiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Abschluss noch den Hund, den ich fotografiert habe und der sich ziemlich lange bitten ließ, bis er seinem Ball in der Isar nachgejagt ist.

 

 

 

 

 

 

 

Farb-Ergebnis

1 kommentar

Meine Freundin sitzt schon wieder im Auto auf der Heimfahrt; ich habe noch einen sonnigen Tag an der Isar vor mir…

Eisbachsurfer und Haus der Kunst

kein kommentar

Eine Freundin ist gerade zu Besuch und ich habe ihr die Hotspots von München gezeigt und beim Taschen tragen geholfen. Im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten sind zwei Frauen, offensichtlich Mutter und Tochter, zielstrebig auf uns zugekommen: “Entschuldigung, wo geht es denn hier zum Haus der Kunst?” Ich zeige in Richtung des Monopteros. “Diese Richtung, also hier geradeaus und dann rechts halten.” “Ja, finden wir das?”, denn eigentlich wollen sie zu den Eisbachsurfern. Wir gehen in dieselbe Richtung. Sie kommen aus Ostwestfalen Lippe und wollen sich die Surfer auf keinen Fall entgehen lassen. Wir beide sitzen am Monopteros erst noch in der Sonne – und schlendern dann zu den Surfern weiter.

Jetzt werde ich bekocht – und dann darf sie sich, auf ihren besonderen Wusch hin, an meinen Haaren mit Farbe austoben. Schluck. Das darf sonst keine.

Walkingstöcke unter Tarnfarben

kein kommentar

Bei Aldi gibt es heute Wandersachen, u.a. Walkingstöcke. Mir wäre es gar nicht aufgefallen, aber als ich an den Hosen, Socken und Stöcken vorbei gelaufen bin, hat mich eine Dame angesprochen: “Entschuldigung, können Sie das lesen?” und mir eine Paar Stöcke in der Tüte vor die Nase gehalten. Es war die Größenangabe der Stöcke: weiße Schrift auf gelbem Grund. Alles andere als barrierefrei und wirklich schwierig zu entziffern. 105 cm waren ihr zu klein. “Vielen Dank.” An der Kasse habe ich sie wiedergesehen: mit zwei Paar Stöcken mit einem pinkfarbenen und grünen Etikett.

Eier im Sommer

kein kommentar

Gestern Abend habe ich einen Kuchen gebacken. Sechs Eier habe ich eigentlich immer im Haus, denn ein schnelles Essen ist ein Päckchen TK-Spinat (von Aldi!) und sechs Spiegeleier aus der Pfanne. Lecker. Tja, für den Rührteig mussten die Eier getrennt werden – und das war schon eine besondere Herausforderung, denn das Eiklar ist mir gleich über die Finger gelaufen und war vom Eigelb auch nicht so einfach wie sonst zu trennen.

Was ich gelernt habe: Eier kann man durchaus bei Zimmertemperatur aufbewahren; wenn man sie trennen will ist es aber besser, sie vorher zu kühlen.