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April, 2013

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Annabel Lee

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Hier mal wieder ein Gedicht, nach dem ich lange gesucht und es jetzt wieder gefunden habe.

Annabel Lee
Hommage an E. A. Poe
Günter Grass

Pflückte beim Kirschenpflücken,
Annabel Lee.
Wollte nach Fallobst mich bücken,
lag, vom Vieh schon berochen,
im Klee lag, von Wespen zerstochen,
mürbe Annabel Lee.
Wollte doch vormals und nie
strecken und beugen das Knie,
Kirschen nicht pflücken,
nie mehr mich bücken
nach Fallobst und Annabel Lee.

Schlug auf beim Bücheraufschlagen,
Annabel Lee.
Öffnete Hähnen den Magen,
lag zwischen Körnern und Glas,
ein Bildnis lag, das war sie,
halbverdaut Annabel Lee.
Wollte doch vormals und nie
sezieren Bücher und Vieh,
Buch nicht aufschlagen,
Magen nicht fragen
nach Bildnis und Annabel Lee.

Ausgebacken, Genickstarre und ein Bienenstich

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Mitte diesen Monats ist mein befristeter Vertrag beim Bäcker ausgelaufen. Es hat sich an dieser Stelle für mich ausgebacken. Sehr schön. Auch wenn mir das Brezn-Auflegen fehlen wird.

Auf der Suche nach einem neuen Teilzeitjob hatte ich drei (weil´s so schön war, noch einmal in Worten: drei) spannende Jobangebote! Das erste war ein Job in der Marktforschung; dort hätte ich in voller Breitseite meine Fähigkeit eingesetzt Leute anzulabern. Das zweite Angebot wurde mir vom Leiter der Akademie, an der ich meine Weiterbildung zum Web-Manager gemacht habe, unterbreitet: er wollte mich als Dozentin. Hier hätte mich u.a. gereizt, dass ich auch öfter in Berlin gewesen wäre, denn dorthin expandieren sie als nächstes. (An dieser Stelle ein lieber Gruß an alle in der Hauptstadt! Dieses Jahr komme ich auf jeden Fall vorbei.)

Letztendlich habe ich mich für den Teilzeitjob in meinem Lieblingsdrogeriemarkt entschieden: Es ist körperliche Arbeit, die Kollegen sind sehr nett, die Bezahlung stimmt, ich bin regelmäßig unter Leuten, zeitlich kann ich alles andere wie schwimmen, joggen, Webseiten drumherumbauen und ich bin in einer knappen Viertelstunde hingelaufen. Sensationell! Am 1. Mai fange ich an – und aufgrund meiner Arbeitszeiten kann ich die Freibadsaison 2013 genießen! Egal wie das Wetter wird.

Die letzten Tage hatte ich dann doch öfter Genickstarre: man konnte die Vögel noch gut im Geäst entdecken. Jetzt ist alles grün und sie sind wieder versteckt. Im Rosengarten hat eine Erdhummel einen Nistkasten bezogen und beim Joggen bin ich prompt von einer Biene gestochen worden. Sie ist mir um den Kopf geschwirrt und ich habe sie mit der Hand abgewehrt, so dass sie mich in den Daumen gestochen hat. Da bin ich den Bienenkästen wohl ein bisschen zu nah gekommen.

Und wie heißt es so schön? “Alles neu macht der Mai.” Na, dann.

Hummelkönigin

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Jetzt ist Frühling! Die Heckenbraunelle ist nicht zu überhören; und sie kann auch dieses Jahr noch nicht singen… Finde ich.

Die Hummeln sind noch nicht auf Wohnungssuche, sondern die Königin ist erst einmal mit Futtersuche beschäftigt; hier auf einer Lonicera x purpusii oder auch Pyrenäen-Heckenkirsche, die ganz wundervoll duftet. Den Tipp hat mir eine Gärtnerin aus dem Rosengarten gegeben.

Die Küchenschelle hat innerhalb von zwei Tagen ihre Blüten geöffnet; ebenso wie die ersten Magnolien.

Blumen, Blüten, Bäume fotografieren sich definitiv einfacher als Vögel! Ich hab zwar auch schon einen Girlitz, Zilpzalp oder Buchfink “erwischt”, aber sie sind meist unscharf und ziemlich unspektakulär. Und den Gesang kann ich hier auch nicht wiedergeben; da verweise ich doch lieber auf NABU.

URL ohne .html

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Unter Contao kann die Website auch ohne .html angezeigt werden, wenn im Backend “URL umschreiben” angehakt ist und die .htaccess angepaßt wird. Bei Contao 2.11. funktioniert statt der reinen Auskommentierung von

#  RewriteRule .*\.html$ index.php [L]   # URL suffix .html

die Ergänzung:

RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule .* index.php [L]

Jetzt ist´s schön! Funktioniert leider aber nicht für Contao 3.0.3.

Auch nicht verkehrt

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Das Wetter fühlt sich hier in München gerade noch nicht nach Frühling an. Irgendwie ist alles in Warteposition. Was ich nicht weiter schlimm finde: man kann die Vögel und Hörnchen gut sehen, weil es noch nicht grün ist; an der Isar ist es nicht ganz so voll wie bei Sonnenschein; und es ist tatsächlich zu beobachten, dass z.B. die Küchenschelle wächst und gedeiht. Sie ist schon wieder ganz flauschig. Mit den Rotkehlchen habe ich heute beim Joggen Hase und Igel gespielt. “Ich bin schon da.” Da kam ich mir vor wie der Hase…

Reitergedicht
Robert Gernhardt

“Sag mal, Reiter!” “Ja, was ist?”
“Wie kommt´s, daß du alleine bist?
Wo ist dein Pferd?”

“Ja, das ist so…” “Verrat es nur!”
“Der Gaul macht grad das Abitur -”
“Auch nicht verkehrt.”

Lieber mit oder lieber ohne?

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Wenn das Wetter momentan schon so grau in grau ist, will ich es wenigstens beim Essen bunt haben. Dabei ist es weniger eine Farb- als mehr eine Geschmacksfrage, ob der Fenchelsalat mit oder ohne schwarze Oliven besser schmeckt resp. aussieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das Dressing Honig mit neutralem Essig, Salz und Olivenöl verrühren; beim Orangenfiletieren den Saft auffangen und untermischen. Die Orangen klein schneiden, den Fenchel hobeln. Alles mischen und ein paar Minuten stehen lassen. Nach Geschmack schwarze Partyoliven vom Aldi untermischen. Mit roten Zwiebeln kann ich es mir auch gut vorstellen, farblich und geschmacklich.

So und so: Lecker!

Was ich will…

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