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August, 2014

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Die Bahn ist ihrer Zeit voraus. Weit voraus!

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Letzten Sonntag, am 17.08.2014, bin ich am frühen Abend mit der Bahn von Kaufbeuren nach München gefahren. Eigentlich eine relativ unspektakuläre Angelegenheit. Doch dann habe ich die Anzeige über der Tür gesehen und kann nur sagen: spätestens an dieser Stelle ist die Bahn ihrer Zeit voraus. Weit voraus!

Falknertag

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Zum Geburtstag habe ich dieses Jahr einen Gutschein für einen Tag als Schnupperfalkner auf der Falknerei Burg Rabenstein geschenkt bekommen und letzte Woche eingelöst. Was soll ich sagen… Es war SEN-SA-TIO-NELL! Als erstes haben wir ein paar der dort wohnenden Vögel gezeigt bekommen, aber nach einer Stunde war ich im Einsatz und habe mit dem Falkner und Adlermann die Volieren gereinigt. Als erstes bei den Zwerggänsegeiern, die interessiert angehüpft gekommen sind, wer sich jetzt in ihrem Wohnzimmer herumtreibt. Zum Glück war das Innere des Falknerhandschuhs interssanter als mein Unterschenkel. Ich bin ja auch kein Aas! Und zum Glück auch keine Maus, denn danach waren wir beim Sibirischen Uhu. Wenn sie drohen, plustern sie sich auf und klappern mit dem Schnabel. Uhuhu, das hört sich vielleicht gefährlich an. Lustig. Mit dem Wasserschlauch sind sie mir vom Hals, den Armen, Beinen etc. gehalten worden und ich konnte die Voliere reinigen. Und bin dabei nicht aus den Augen gelassen worden.

Während der ganzen Zeit habe ich Informationen über Greifvögel, die Falknerei und die Besonderheiten der einzelnen Vögel bekommen. Und das war nicht wenig! Weil alles neu war, ist auch nicht wirklich viel hängengeblieben, aber ich habe ein neues schönes Wort gefunden: Trosch, das ist der Federbüschel an der Falkenhaube.

Bei der Atzung, der Vorbereitung des Futters für die Vögel, habe ich mitgeholfen – und (männliche) Eintagsküken von ihren Innereien befreit. Kann man mögen, muss man aber nicht. Obwohl die Küken tiefgefroren und wieder aufgetaut waren, war ihr Flaum ganz weich. Jetzt waren sie Vogelfutter und die Vorbereitung gehört dazu.

Nach dem Mittagessen gab es die Flugschau; okay, das ist ein anderes Kaliber als im Tierpark, denn mit diesen Vögeln wird gejagt und sie sind eine Waffe; in jedem Fall für Fuchs und Hase, Maus und Reh.

Danach wurden mir nacheinander drei der Vögel auf die Faust gesetzt und ich wurde mit ihnen fotografiert. Hm, dabei habe ich mehr die Tiere angeguckt als in die Kamera gelacht. Nie, nie, nie werde ich das Gefühl der Vögel auf der Faust vergessen!  Gerberfalkendame Cosma war sogar so entspannt, dass sie sich geschüttelt hat; Habicht Bella war von der ganzen Aktion nicht so begeistert, das sieht man an den aufgestellten Federn am Kopf, und Steinadler Attila war tiefenentspannt. Und ich – laut der Falknerin – lässig. Na, dann. Und weil´s so schön war und ich mich so freu, hier die Bilder: