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April, 2016

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War ja klar…

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Ich habe im Frühling eine Woche Urlaub – und das Wetter soll schlecht werden. Letztes Jahr hatte ich eine Woche im Mai frei; das waren fast Wintertemperaturen. Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr wird.

Egal. Im Mai wird die Freibadsaison eröffnet!

Leer.

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Das trifft im Augenblick am besten, wie es mir geht. Offensichtlich bin ich vom Winterschlaf gleich in die Frühjahrsmüdigkeit gekommen. Es ist alles anstrengend. Ich wundere mich, dass ich bei der Arbeit so gut funktioniere und auch keine körperlichen Aussetzer habe…

Ende April habe ich wieder eine Woche Urlaub. Da werde ich bei meinen Eltern vorbeifahren und meine Mutter aufmuntern. Vorher fahre ich noch bei einer Freundin vorbei. Da freu ich mich! Bis dahin versuche ich, den Status Quo aufrecht zu halten.

Wie schön, dass ich am Wochenende wieder in Konstanz bin! Mal gespannt, was es dieses Mal für mich zu säen gibt.

Aus nach neun Monaten

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Tja, JETZT ist alles wieder auf Anfang. In den ersten zwei Monaten war es ein Traummann. Dann sein Absturz; alle drei Monate wiederholend in unterschiedlichen Schweregraden. Das kann ich nicht. Als ich von Mallorca alleine zurückgeflogen bin (er ist vier Tage vorher alleine zum Flughafen), habe ich mir ernsthaft überlegt, wo ich am besten zusammenbreche. So fühlt sich wohl ein Nervenzusammenbruch an. Ich bin dann doch in meine Wohnung, resp. habe mir mit Hilfe der Feuerwehr und der Polizei Zugang verschafft. Er lag besoffen im Wohnzimmer, hatte meine Alkoholvorräte geplündert und seit vier Tagen nichts gegessen. Wie in einem schlechten Film oder in einer von diesen Pseudo-Doku-Soaps.

Es ist kaputt. Ich bin kaputt. Die letzten Monate habe ich nur noch re-agiert, war nicht mehr bei mir. Alles nur, damit es nicht eskaliert. Zwecklos.

Nach seinem letzten Absturz hatten wir noch eine Verbindung. Ich habe gedacht, er schafft es. Wir schaffen es. Doch nein. Unsere Verbindung hat er schon auf Mallorca zerstört, spätestens, als er mich alleine im Hotel zurückgelassen hat.

Langsam erobere ich mir meine Wohnung zurück. Meine Sachen für den Keller stehen immer noch hier oben, denn nach dem Abriss der alten Kellerabteile und dem Aufbau der neuen, habe ich seine Kellersachen erst einmal untergestellt. Und dabei festgestellt, dass mein Abteil ein gutes Drittel kleiner ist als vorher! So kriege ich eh nie alles unter. Der Gulli, der in meinem Abteil ist, nimmt jetzt fast die Hälfte der restlichen wenigen Quadratmeter ein. Ich habe mich mit der Hausverwaltung in Verbindung gesetzt und warte, dass sich der Projektverantwortliche der Kellerrenovierung bei mir meldet. Angeblich haben alle Abteile die gleiche Größe wie vorher. Ich kann dazu nur sagen: Nein, dem ist nicht so.

Mein Vater liegt immer noch im Pflegeheim; eine Reha ist nicht in Sicht. Und meine Mutter hat mir erzählt, dass das Heim im Mai zumacht. Und dann? Ich brauche Kraft und Energie, um mich um Plätze hier in München oder irgendwo im südlichen Raum zu kümmern. Dass ich nicht einen ganzen Tag unterwegs bin, wenn ich meine Eltern sehen will. Meine Mutter fand die Idee sogar gut! Jetzt muss ich nur telephonieren. Ich habe mich auch schon ein bisschen schlau gemacht, aber noch nichts wirklich getan.

Eben hat mein Onkel angerufen und mich zur Familienfeier am 22. Mai eingeladen.

Es ist mir zuviel.

Immer wieder trauere ich um meine Beziehung. Spüre meine Einsamkeit. Habe keine Kraft mehr. Es ist gerade so anstrengend. Meine Wohnung ist nicht mehr der Ort, an dem ich zuhause bin und mich wohlfühle. Ich hoffe sehr, das wird er wieder.

Ein großer Dank an meine Freunde, die mich aufbauen und für mich da sind! Die mit mir räumen und kochen, wandern und quatschen. In einer Beziehung habe ich ein bisschen mehr Konstanz in meinem Leben, denn nächstes Wochenende fahre ich wieder an den Bodensee. Es gibt schließlich noch viel zu säen und ich muss die Blümchen gucken, die wir letztes Jahr gesetzt haben. Da kann ich meine Akku wieder aufladen.