Ende Januar habe ich einen spannenden Mann kennengelernt und wir sind auch ziemlich schnell zusammengekommen; auch wenn es eigentlich nicht so geplant war… Für mich war es das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mich in einer Beziehung wieder ganz sicher und aufgehoben gefühlt habe. Recht schnell hat er meine besten Freunde kennengelernt und war auch zwei mal mit bei ihnen in Konstanz. Er hat mich regelmäßig zu meiner Mutter ins Krankenhaus und später ins Heim begleitet. Und ich habe seine Kinder, Eltern und Katzen kennengelernt und war sogar mit seinen Eltern und ihm ihren Hochzeitstag feiern. Er war ein paar Mal mit mir bei sich im Dorf einkaufen und hat mich dort “herumgezeigt”.

Es hat sich alles so natürlich angefühlt – auch wenn das Tempo schon ziemlich schnell war… Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich im März mit dem Fernbus meine Freunde in Konstanz besuchen wollte und er gefragt hat, ob er nicht mitkommen kann… Also habe ich nachgefragt; natürlich! Und gerne! Ich konnte die ganze Zeit nicht glauben, was ich mir da für ein Schätzchen aufgetan habe.

Tja, Anfang Mai hat er mir dann gesagt, dass er mir “die drei Worte” nicht sagen kann. Nicht, dass ich es erwartet hätte, aber er hat sich auch nicht in mich verliebt, sondern er mag mich nur sehr gerne.

WHAT???

Das hat mir erstmal den Boden unter den Füßen weggezogen und ich wollte ihn so schnell als möglich noch einmal zu einem endgültigen Gespräch treffen, um es in seinen Augen zu sehen. Dieses Gespräch hat bislang nicht stattgefunden, weil es ihm noch zu sehr weh tut.

WHAT???

Daraufhin habe ich ihm einen Brief geschrieben und er hat mit Floskeln geantwortet. Ganz schön schwach.

Das letzte Gespräch steht immer noch aus und mir ist es auch noch wichtig. Ich habe für mich entschieden, dass ich mit einem Raucher nicht zusammensein kann und will. Am Anfang hat er erzählt, dass er raucht, wenn er Stress hat, aber wohl bald damit aufhört. Wenn er mit mir unterwegs war, hat er vielleicht drei Zigaretten über den Tag verteilt geraucht, am Ende ca. drei in der Stunde. Oder so. Nein, ein Raucher geht gar nicht. Und wenn es das Einzige ist, was mich wirklich an ihm gestört hat, damit komme ich nicht zurecht.

Das Gute an der ganzen Geschichte ist, dass ich gemerkt habe, dass ich wieder bereit für eine feste Beziehung bin und es auch noch kann. Und ich werde mich auch das nächste Mal wieder mit Haut und Haaren einlassen und nicht mit angezogener Handbremse. Hoffe ich.