Und just, als ich im Urlaub war, ist meine Mutter in ihrem Heim aus dem reinen Wohnbereich in die Hausgemeinschaft gezogen. Das ist wie eine Alten-WG mit Betreuung und Bespaßung. Tja, der Umzug wurde dann mit ein paar Ehrenamtlichen gewuppt und als ich am FR wieder zurück in München war, bin ich natürlich erstmal bei meiner Mama vorbei. Ich habe den Eindruck, dass es ihr dort ganz gut gefällt; auch wenn es natürlich noch eine Weile dauern wird, bis sie sich eingewöhnt hat.

SA habe ich dann mit ihr ihren Kleiderschrank noch weiter ausgemistet. Sie hatte aus Fürth eh schon nicht mehr so viele Sachen mitgenommen, aber jetzt habe ich auch die ein oder andere gruselige Jacke entsorgt. Yes! Bei vielem anderen habe ich sie aber gefragt und sie ist auch durchaus noch in der Lage zu beurteilen, ob sie die Sachen haben will oder nicht. Viele Klamotten passen ihr auch nicht mehr. Sie wird immer weniger.

Am SO habe ich mit einem Freund das Zimmer soweit leer geräumt. Der nächste Bewohner steht schon auf der Warteliste und das Zimmer wird gleich renoviert und weitervermietet. Nicht drüber nachdenken, wie´s dann weitergeht…

Nun denn. Jetzt steht meine Wohnung wieder mit vier Kisten Zeug voll. Vieles will ich entsorgen. Vom Haushalt meiner Eltern will ich eigentlich nur das scharfe, schwarze Messer, das nicht in die Spülmaschine darf. Das hat meine Mutter schon ewig. Also mindestens so lange wie alt ich bin… Jetzt hab ich´s! Geschirr, Besteck, Gläser, Bettwäsche, Handtücher etc. Das brauche ich alles nicht. Mein Haushalt ist auch mehr als eingerichtet.

Jetzt warte ich darauf, dass mir mal wieder ganz langweilig wird, damit ich das Zeug aussortiere und wegwerfe. Blöderweise ist mir selten bis nie langweilig resp. mir fällt immer noch was anderes ein. Auch wenn es ein schönes Gefühl ist, wenn die Wohnung mal wieder aufgeräumt und ein bisschen leerer und ordentlicher ist.

Und weil ich SA und SO nicht mehr wirklich Urlaub hatte – bin ich am DI darauf, als ich frei hatte, mit einer Freundin wandern gegangen. Wir sind von Sudelfeld auf den Wendelstein und es war ein ganz zauberhafter Weg! Auch wenn die Wendelsteinhütte alles andere als beschaulich ist. Fast so eine architektonische Meisterleistung wie die Zugspitze. Aber der Weg und die Aussicht haben uns entschädigt. Das war nochmal ein wunderschöner Tag!