Beiträge mit dem Tag ·

Entschuldigung

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Er war schon da. Und er kommt auch wieder. Versprochen!

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Es war schon Frühling. Auch wenn es sich jetzt gerade so anfühlt, als wäre erst einmal Weihnachten und nicht Ostern. Es liegt wieder Schnee und es schneit gerade noch weiter.

An einem Sonntag Mitte März war ich in der warmen Luft joggen. Auf meinem Rückweg stehe ich am Freibad direkt am Zaun und gucke den Grünfinken bei der Balz zu; in meinem Rücken der unaufhörliche Strom sonntäglicher Spaziergänger. Dann eine Stimme: “Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo die Sommerstraße ist?” Ich drehe mich um und sehe eine Frau, die direkt auf mich zukommt. Weder war ich der einzige Mensch auf der Straße, noch bin ich auf sie zugelaufen. Dennoch spricht sie mich an. Eigentlich müsste ich mich nicht mehr darüber wundern, dass ich sogar von hinten angesprochen und nach irgendetwas gefragt werde… Es wundert mich aber immer noch. Immer wieder. Ich zeige ihr den Weg, sie bedankt sich und stapft in die angegebene Richtung davon. Spaziergänger laufen an mir vorbei.

Und bei dieser Formulierung fällt mir “Weltende” ein.

Weltende
Jacob van Hoddis

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Haidhausener Weihnachtsmarkt

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Heute mittag war ich auf dem Haidhausener Weihnachtsmarkt; ich wundere mich jedes Jahr (okay, dieses ist erst das zweite), dass es in der Au keinen Weihnachtsmarkt gibt. Also bin ich mittags ein Stück gelaufen. Und just bin ich von einem Mädel angesprochen worden, ob ich mit ihrem Handy ein Bild von den vier Mädels machen könnte. Logisch. Das hat mich durchaus an die legendären Urlaubsfahrten mit meinen Mädels erinnert… Zum Thema Weihnachtsmarkt: auf dem Weihnachtsmarkt in Dresden hat eine eröffnet, dass sie heiraten will. Das ist so und so schon lange eine lange Geschichte. Seufz. Schön waren diese Fahrten.

Auf dem Rückweg bin ich mit der Tram gefahren und danach den Giesinger Berg hinuntergelaufen. Und gehickelt. Ein Mann kam mir entgegen und als er auf meiner Höhe war, hat er mich angegrinst. Hm, das lag bestimmt an meiner grünen Puschelmütze… Fast so wie früher: gehickelt und gegroert. Hihi.

Fraunhoferstraße

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Gestern habe ich an der U-Bahn Fraunhoferstraße auf eine Freundin gewartet. Die Leute strömen um mich herum und suchen die letzten Sonnenflecken. Ein junger Mann spricht mich von der Seite an: “Entschuldigung, wie komme ich zur Isar?” Dieses Mal muss ich gar nichts sagen, sondern zeige nur die Straße hinunter. “Dankeschön”, sagt er, springt über die Ampel und hastet die Straße weiter.

Ich musste nicht mehr lange warten. Wir sind dann noch ein bisschen durch die Isarvorstadt und waren pünktlich zur Lesung von Jasmin Leheta in Buch&Bohne. “Quatschen mit Soße” war der Titel und es war ein entspannter und schöner Abend. Der Buchladen ist sehr heimelig, fast wie das eigene Wohnzimmer. Nur mit sehr viel mehr Büchern…

Samstags in der Stadt

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Eigentlich vermeide ich es, samstags in die Stadt zu gehen. Heute musste ich noch ein paar Dinge besorgen, also bin ich gegen Mittag über die Isar gelaufen. Und was sehe ich? Es wird nicht nur auf dem Eisbach gesurft, sondern auch auf der Isar an der Wittelsbacher Brücke!

In der Nähe vom Stachus werde ich von einer jungen Frau angesprochen, mit der ich im Vorbeigehen Verstecken an einer Säule gespielt habe. Dann kommt sie mit ihrem uno-Flüchtlingshilfe-Anhänger doch auf mich zu. Ach nein, ich habe gerade keine Lust, an einer Umfrage teilzunehmen; und das sage ich ihr auch. Da meint sie: “Och, wir können uns auch so unterhalten.” Ich würde so freundlich aussehen… Ich? Freundlich? Heute? Ich bin erkältet, meine Nase läuft und mein Rücken tut weh. Und das sage ich ihr auch. Das würde man mir gar nicht ansehen. Na, dann. Wir quatschen ein paar Minuten.

Später stehe ich in der Stadtmitte in einem Kaufhaus und überlege, wo ich Halstabletten finde. Da kommt eine kleine Frau auf mich zu und wedelt mit ihrer Seife vor meiner Nase: “Kasse, bitte?” Ich zeige auf die Kasse ein paar Meter weiter und sie wackelt mir zuwinkend dorthin.

Durch die Fußgängerzone werde ich nicht gehen; schließlich war heute München-Marathon. Die Stadt ist voll. So wie wahrscheinlich jeden Samstag. Über Schleichwege laufe ich zur Schrannenhalle und kaufe im Milka-Laden ein bisschen Schokolade. “2,10 €”, meint die Dame an der Kasse. Ich lege ihr einen 20 €-Schein auf die Theke, nachdem ich mein Kleingeld durchgesehen habe. “Oh, schade, ich habe nur 2,09 €.” “Dann geben Sie mir das”, sagt sie, schiebt mir den Schein hin und nimmt ein Cent-Stück aus ihrer Trinkgeldkasse. Das finde ich nett!

Kaum bin ich die Treppe hochgelaufen, steht ein mind. 2,50 m großer Mann mit mind. einem Meter Schulterbreite vor mir und schiebt mir ein Stück Schokolade in den Mund. Im Hinausgehen sehe ich noch einen auf Stelzen. Genüsslich lasse ich die Schokoladenpyramide in meinem Mund zergehen.

“Entschuldigung…” im Quadrat

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Kaum bin ich heute aus der Haustür, haben mich zwei junge Männer angesprochen: “Entschuldigung, wo ist denn hier ein Rewe?” “Rewe kann ich nicht bieten, aber ein Tengelmann ist in der Nähe.” Damit waren sie auch einverstanden und ich erkläre ihnen den Weg.

Zehn Minuten später schleiche ich beim Einkaufen um die Obst- und Gemüsetheke und werde von einem Mann gefragt: “Entschuldigung, haben Sie Zitronen gesehen?” Ich deute auf die Zitrusfrüchte einen halben Meter hinter mir. Er schlägt sich an die Stirn, verdreht die Augen und lächelt mir zu.

Ein ganz normaler Tag.

Alternativen

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War ja klar: das Wetter ist sonnig, es ist warm – und die Freibäder sind schon geschlossen. Also habe ich eine Alternative gesucht – und mir eine Jahreskarte für den Zoo gekauft.

Und just in den ersten fünf Minuten bin ich von einem Pärchen angesprochen worden: “Entschuldigung, gibt es dort hinten noch etwas zu sehen?” Ich kam vom Isar-Eingang und hatte gerade den Streichelzoo passiert. “Naja, dort ist der Streichelzoo und der Isar-Ausgang.” “Also nix weiter zu sehen. Danke!” Und sie gingen ihrer Wege.

Hm, “nix weiter zu sehen” kann man so nicht stehen lassen: Ziegen haben durchaus ihren eigenen Charme. Und olfaktorisch kann man sich an ihnen leicht orientieren.

Indisch essen. Nein, keine Currywurst

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Im Zuge meines Umzuges habe ich meine beiden indischen Kochbücher wieder gefunden. Dort gibt es ein leckeres Rezept für Aloo Gobi. Blumenkohl und Kartoffeln hatte ich schon, was fehlte waren Zwiebelsamen und grüne Chili. Also bin ich Richtung Stadt gelaufen. Tja, wenn man einen asiatischen Supermarkt sucht, findet man keinen. In der Fraunhoferstraße war mal einer; jetzt nicht mehr.

Beim Hugendubel, als ich mir einen neuen Stadtplan gekauft habe (von dem Geld, das mir die vorher planlose Frau Anfang der Woche gegeben hat), habe ich eine Bekannte getroffen und nach einem solchen Supermarkt gefragt. Sie hatte einen Tipp für mich und tatsächlich: am Gasteig gibt es auf der Länge von ca. 50 Metern drei (!) asiatische Supermärkte. Mein Essen war gerichtet. War gerettet.

Und natürlich bin ich auch wieder angesprochen worden. An einer Ampel kam ein dunkelhäutiger und sehr dunkeläugiger Mann auf mich zu: “Entschuldigung, haben Sie 50 Cent zum Telefonieren?” “Leider nein, ich habe gar kein Kleingeld.” “Das ist aber schade.” Wenn ich bar bezahle, dann i.d.R. mit Scheinen. Mein Kleingeld wird in einem Glas gesammelt und wenn dieses voll ist, wird es zur Bank gebracht – und als Scheine wieder abgehoben. Das ist mein kleiner Geldkreislauf.

Am S-Bahn-Bahnhof hat mich ein anderer Ausländer radebrechend nach der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefragt; ist ja nicht so, dass ich die einzige gewesen bin, die dort ausgestiegen ist… Nein, ich wundere mich nicht mehr.

Mein Aloo Gobi war sensationell!

Straßenverkauf

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Ein guter Freund hat ein paar Päckchen für seine neue Wohnung in meine Wohnung liefern lassen, da ich im Moment öfter zu Hause bin. Heute haben wir seinen Kaffeevollautomaten ins Auto getragen, das bei mir vor der Tür stand. Wir haben uns noch über den Feinschliff seiner Wohnungseinrichtung unterhalten, als ein Auto mit DU-Kennzeichen neben uns und fast mitten auf der Straße hielt. Eine etwas ältere Dame mit weißen Haaren und völlig aufgelöst ist auf uns zu gekommen. Ich habe schon damit gerechnet, dass sie uns anspricht, als sie ihr Fahrzeug abgestellt hat…

Ihr eingebautes Navigationsgerät hat sie im Stich gelassen, sie ist schon viel zu spät und weiß nicht, wie sie in die Krüner Straße kommen soll… Die Karte auf dem iPhone war in diesem Fall auch nicht ausreichend, so dass ich hoch in meine Wohnung gesprungen bin und meine Stadtkarte von München geholt habe. Die habe ich mir 2005 gekauft, als ich nach München gezogen bin und sie hat einige Umzüge und ganz viele Spaziergänge hinter sich. Mittlerweile ist sie auch ein paar Mal geklebt, trotzdem noch eingerissen und umgeknickt, und ich wollte mir schon seit längerem eine neue kaufen.

Tja, letztendlich hat sie mir meine Uraltstraßenkarte von München abgekauft, sich den Weg darauf zeigen lassen und ihn eingezeichnet und ist mit quietschenden Reifen in die richtige Richtung gefahren. Vorher hat sie noch gemeint, dass sie von den Menschen in München sehr angetan ist. Die sind ja so freundlich und hilfsbereit!

Und ich werde mir eine neue Karte kaufen, in der auch alle U-Bahnen eingezeichnet sind. Da freu ich mich!

Eisbachsurfer und Haus der Kunst

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Eine Freundin ist gerade zu Besuch und ich habe ihr die Hotspots von München gezeigt und beim Taschen tragen geholfen. Im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten sind zwei Frauen, offensichtlich Mutter und Tochter, zielstrebig auf uns zugekommen: “Entschuldigung, wo geht es denn hier zum Haus der Kunst?” Ich zeige in Richtung des Monopteros. “Diese Richtung, also hier geradeaus und dann rechts halten.” “Ja, finden wir das?”, denn eigentlich wollen sie zu den Eisbachsurfern. Wir gehen in dieselbe Richtung. Sie kommen aus Ostwestfalen Lippe und wollen sich die Surfer auf keinen Fall entgehen lassen. Wir beide sitzen am Monopteros erst noch in der Sonne – und schlendern dann zu den Surfern weiter.

Jetzt werde ich bekocht – und dann darf sie sich, auf ihren besonderen Wusch hin, an meinen Haaren mit Farbe austoben. Schluck. Das darf sonst keine.

Kamener im Rosengarten

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Auf dem Rückweg beim Joggen mache ich immer einen Abstecher in den Rosengarten. Dieses Mal saßen zwei Pärchen auf der Bank direkt zwischen den Rosen. Ich kam von der Hummelbeobachtung – dieses Mal ohne Königin – und musste schon in mich hineingrinsen. Und? “Entschuldigung, würden Sie ein Foto von uns machen?” Aber natürlich habe ich ein paar Bilder von ihnen gemacht und ihnen später mein Grinsen erklärt, denn mir war schon klar, dass sie mich ansprechen werden. Wir haben uns noch sehr nett unterhalten: sie suchen für ihre Tochter und ihren Sohn, die ein Paar sind, ein Haus. Und haben heute eine Wohnungsbesichtigung in Harlaching. Sie kommen aus Kamen (“Kamener Kreuz”) und können sich nicht vorstellen, in der Stadt zu leben. Aber ihre Kinder wollen nicht mehr aus München weg. Das kann ich gut verstehen!

Weil sie so nett waren, habe ich sie zum Kaffee trinken in mein Lieblingscafe geschickt. Wenn ich einkaufen gehe, werde ich mal schaun, ob sie da sind. Und wenn sie dort sitzen, werde ich ihnen meine Visitenkarten in die Hand drücken. Die standen vor der Tür, als ich heimkam. Endlich das richtige Motiv auf dem richtigen Papier. Und nicht mehr verschwommen gedruckt. Sehr schön.

Ein gutes Gefühl

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Gestern war ich das erste Mal seit längerem wieder in Yoga. Auf dem Weg dorthin hat mich eine ältere Vietnamesin angesprochen: “Entschuldigung, vietnamesisches Restaurant?” Es war offensichtlich, dass sie nicht gut deutsch sprach, also habe ich ihr per Handzeichen und einer Beschreibung mit wenigen Worten verdeutlicht, wo ein vietnamesisches Restaurant ist. Ich hoffe, sie hat meine Beschreibung verstanden, sagte “Danke” und trippelte weiter.

Das Yogastudio ist mitten in der Innenstadt mit sensationellem Blick auf die Frauenkirche. Und weil das Wetter schön war, haben wir auf der Dachterrasse trainiert. Schade, dass ich kein Handtuch dabei hatte, das hätte ich gebraucht; auch, aber weniger wegen der Sonne… Die Yoga-Stunde war für Anfänger, genannt Ashtanga Yoga Intro, und sehr schweißtreibend. Ich finde es ein tolles Gefühl, körperlich völlig erschöpft zu sein. Am nächsten Morgen hatte ich Muskelkater, nur ein bisschen und gleichmäßig über den Körper verteilt. Ein gutes Gefühl!

Da werde ich doch heute sportlich ein wenig kürzer treten; und lieber mit dem Bus fahren.

Auf der Suche nach einem Brautmodengeschäft

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Heute Mittag war ich am Sendlinger Tor, als ich von einer Frau mit einem Mann und einem jungen Pärchen im Schlepptau angesprochen wurde: “Entschuldigung, wo gibt es denn hier noch ein Brautmodengeschäft?” Das fragt sie mich? Ich, die ich ungeschminkt, mit nass gewordenen und luftgetrockneten Haaren, in Jeans und T-Shirt sowie mit meinem Bundeswehrrucksack in der Stadt unterwegs bin?! Seh ich so aus, als würde ich wissen, wo es Brautkleider gibt??

Meiner Ansicht nach gibt es ein paar große Geschäfte in der Sonnenstraße, aber die hatten sie wohl alle schon besichtigt. Wie sie denn zu “Konen” kämen, dem großen Bekleidungshaus in der Sendlinger Straße; den Namen hatten sie auf einem Zettel notiert. Ich zeige ihnen den Weg und sie bedanken sich sehr herzlich.

Vor mich hin grinsend laufe ich weiter. Diese Frau habe ich vorher nicht angesehen, sondern sie kam zielstrebig auf mich zu. Vielleicht sollte ich die Leute, die mich fragen, mal fragen, warum sie mich fragen?!?

Entschuldigung

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Ein sonniges Wochenende an der Isar ist wie im Freibad: genauso voll. Aber es ist relativ ruhig, keine Vögel singen; vielleicht, weil ein Gewitter aufzieht?! Gemächlich schlendere ich vom Ausflug in den Rosengarten nach Hause als eine junge Frau auf mich zukommt: “Entschuldigung, ist das der Weg in den Rosengarten?” “Ja”, bestätige ich, “den Weg hoch, dann links halten.” “Und an dem Sportplatz vorbei?” “Genau.” Sie lächelt mich an und reiht sich bei den Spaziergängern ein.

Entschuldigung

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Gestern bin ich mit einem guten Freund Richtung Bahnhof gelaufen. Zwei Mädchen kamen auf uns zu: “Entschuldigung, wissen Sie, wieviel Uhr es ist?” Ich habe ihnen die Uhrzeit genannt, auch wenn mein Freund meinte, dass ein einfaches “Ja” gereicht hätte…

Offene Rechnungen, Teil 2

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Gegen Abend habe ich eine E-Mail und eine SMS bekommen, dass ich ein Paket in der Packstation abholen kann. Meine Mutter hatte es mir geschickt – vor fünf Wochen! Zwischenzeitlich kam es zwei Mal zu ihr zurück, beim dritten Mal ist es ENDLICH in meiner Packstation angekommen. Auf den beiden Päckchen, die zu ihr zurück kamen, stand, dass meine Packstation überfüllt wäre.

???

Ich habe schon mehrere Pakete dort abgeholt – und bin auch schon quer durch München geschickt worden: entweder zu einer anderen Station oder eben zur Postfiliale. Auf wiederholte Nachfrage ihrerseits wurde ihr mitgeteilt, dass sie den Zettel falsch ausgefüllt hat. Man hat ERST die PostNummer aufzuschreiben und DANN die Nummer der Packstation. Wenn es nicht so und damit maschinenlesbar ausgefüllt ist – geht das Paket eben wieder zurück! Und es wird darauf vermerkt, dass die Packstation überfüllt ist. Kann man dann nicht wenigstens schreiben, worin der Fehler liegt? Oder es ggf. händisch nachbearbeiten? Oder sogar mit Fehler weiterleiten? Unsäglich.

So viel zum Thema Kundenservice…

Auf dem Heimweg sind zwei Kinder, vielleicht sechs oder sieben Jahre, auf mich zugekommen: “Entschuldigung, wo ist denn hier die Freibadstraße?” Ich orientiere mich kurz und zeige auf das Straßenschild in die Richtung, aus der sie gerade gekommen sind. Das Mädchen fuhr einen Tretroller, der Junge ist nebenher gerannt. Da ich den gleichen Weg hatte, haben sie mir noch erzählt, dass sie auf dem Weg zu einem Geburtstag sind. Das waren fast die Jüngsten, die mich angesprochen haben.

Noch jünger war nur einmal ein kleines Kind, das gerade gut laufen konnte und von seinem Vater weg zielstrebig auf mich zu gerannt kam. “Mama!” Na, das wüßt ich aber!