Beiträge mit dem Tag ·

Frühstück

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Früher Vogel und der Wurm

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Seit knapp vier Wochen arbeite ich beim Bäcker; heute hatte ich eine Schulungsveranstaltung in der Produktionsstätte. Und weil es ein Bäcker ist, war Schulungsbeginn um 6 Uhr. Aufgestanden bin ich vor 4 Uhr. Nein, das sind nicht meine bevorzugten Zeiten!

Spannend fand ich zu sehen, wieviel Arbeit tatsächlich noch in Handarbeit erfolgt. Leider habe ich bei der eigentlichen, inhabergeführten Führung akustisch nicht alles verstanden; die Maschinen sind einfach zu laut. Stattdessen habe ich den Bäckern auf die Finger und über die Schulter geschaut. Das Winden einer Brezn sieht faszinierend und eigentlich ganz einfach aus. Eigentlich.

Mit Haarnetz und Kittel sind wir neuen Mitarbeiter durch die Produktionsstätte geführt worden. Bei der anschließenden Begrüßung inkl. Frühstück konnte ich dann gegenüber dem Verkaufs- und Bezirksleiter all das loswerden, was mir aufgefallen ist. Ich hatte in meiner Filiale schon gefragt, wenn ich ansprechen muss und wurde eben an diese beiden Herren verwiesen. Ja, die Erfassung der Arbeitszeiten ist durchaus ausbaufähig…

Ich mache meinen Mund auf! Schön, wenn sich dadurch etwas ändert. Und wenn nicht, habe ich wenigstens mein Bestes für mich und die Kollegen gegeben. Es mag unbequem sein, es mag dauern, aber auf manche Auswüchse der industriellen Produktion reagiere ich: allergisch und emotional. Zumal die Arbeitszeiten bei den Verkäufern z.B. eh elektronisch erfaßt werden. Wenn mein Dienst von 8 bis 14 Uhr geht und ich mich in Arbeitskleidung um 7:50 an unserer Kasse anmelde, habe ich 10 Minuten verschenkt, da ich sie nicht bezahlt bekomme. Das gleiche, wenn ich mich nach 14 Uhr abmelde. Wenn ich mich dagegen um 8:06 anmelde, werden mir 6 Minuten von meiner Zeit – und damit meinem Stundenlohn – abgezogen.

Das können sie gerne tun, aber dann will ich auch ab dem Zeitpunkt bezahlt werden, an dem ich “steche”. Und wenn eine halbe Stunde Pause automatisch ab sechs Stunden Arbeitszeit abgezogen wird, obwohl ich keine Pause gemacht habe resp. machen konnte, möchte ich sie bezahlt bekommen. Dafür werde ich mir jedes Mal eine Zeitkorrektur schreiben lassen. Das mag sich kleinlich anhören, aber auch hier macht es die Masse; schließlich haben sie mehr als 400 Mitarbeiter…

Der Bezirksleiter hat mir zugestimmt, dass es bei der Zeiterfassung durchaus noch Verbesserungspotential gibt.

Das ist ein Punkt, an dem man durchaus etwas für die Zufriedenheit der Mitarbeiter tun und im wahrsten Sinne wertschätzende Anerkennung geben kann. Dann bleibt die verwendete Floskel “Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital” nicht nur eine Floskel.

Frühstückszutaten

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Aprikosen und Erdbeeren

Frühstück

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Hier das Grundrezept für mein Standard-Frühstück, das ich schon seit Jahren – mit dem jeweiligen Saison-Obst – esse.

4 Esslöffel Haferflocken mit Wasser verrühren, 2 min auf höchster Stufe in der Mikrowelle erwärmen. Dann mit Leinsamen und Honig sowie Milch eine geschmeidige Masse rühren und am Ende das kleingeschnittene Obst darunter verteilen. Warm genießen!

Mein Lieblings-Obst darin: Birnen mit Kürbiskernen, Erdbeeren und Aprikosen, Kirschen und sensationell sind Mirabellen mit Heidelbeeren. Lecker!